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Resolution VG-Rat Ruwer gegen Schließung Klinik Ehrang

Medizinische Versorgung : Auch das Ruwertal protestiert gegen Schließung der Klinik Ehrang

Der Protest gegen die Entscheidung, das Krankenhaus in Ehrang nicht wiederzueröffnen, nimmt zu. Eine Resolution gibt es nun auch aus dem Ruwertal.

Auch der Verbandsgemeinderat Ruwer hat sich mit einer Resolution für den Erhalt des Krankenhausstandortes Trier-Ehrang ausgesprochen.  „Die Verbandsgemeinde Ruwer bedauert den Beschluss zur dauerhaften Schließung des Krankenhausstandortes Trier-Ehrang und appelliert an das Aufsichtsgremium des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen, die unverzügliche Rücknahme ihres Beschlusses vorzunehmen und gleichzeitig die schnellstmögliche Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Krankenhauses anzustreben.“

Bürgermeisterin Stephanie Nickels bietet an, dass sich die VG Ruwer bei der Suche nach Lösungen einbringt. Die Ehranger Klinik sei für die Region ebenso unverzichtbar wie die Krankenhäuser in Hermeskeil und Saarburg.

Die Klinik war Mitte Juli bei der Hochwasserkatastrophe an der Kyll schwer beschädigt worden und ist seitdem geschlossen. Im Dezember hatte der Träger, das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, entschieden, den Standort Ehrang nicht mehr zu eröffnen. Dagegen haben unter anderem der Stadtrat Trier, der Kreistag Trier-Saarburg und der Eifelkreis Bitburg-Prüm protestiert.