Rettungsschwimmer der DLRG: Mit dem Schweicher Freibad fing es an

Rettungsschwimmer der DLRG: Mit dem Schweicher Freibad fing es an

Die Ortsgruppe Schweich wird 50. Bei der Jubiläumsfeier gingen einige Mitglieder in der Mosel baden.

Schweich (red) Nach einem schweren Unglück auf der Insel Rügen haben Schwimmer die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gegründet. Bei dem Unfall vor mehr als 100 Jahren stürzte ein Steg, 17 Menschen ertranken, darunter sieben Kinder. Seitem ist es das Hauptziel der DLRG, Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren, indem sie möglichst vielen Menschen frühzeitig das Schwimmen beibringt und über das sichere Verhalten am Wasser aufklärt.
Seit der Eröffnung des Schweicher Freibads 1967 gibt es auch hier eine Ortsgruppe. Das Motto der DLRG "Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer", wird auch an der Mosel seit 50 Jahre hochgehalten. Einer Reihe von aktiven Mitgliedern konnte bei der Jubiläumsfeier das Verdienstabzeichen in Bronze verliehen werden. Die Gründungsmitglieder erhielten Silber. Dem Gründungsinitiator Herbert Krier und dem langjährigen Technischen Leiter, Gerd Martin, konnte Gold verliehen werden. Das höchste Abzeichen der DLRG - Gold mit Brillant - ging an Gerd Loskill. Dieser ist Gründungsmitglied und hat über 18 Jahre als Vorsitzender die Geschicke des Vereins geleitet. Der Abend fand seinen Höhepunkt beim internationalen Fackelschwimmen in der Mosel von Issel nach Schweich. 53 Fackelschwimmer nahmen unter der Begleitung von sechs Booten in der kühlen Mosel ein Bad.

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