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Rettungswache im neuen alten Zuhause

Rettungswache im neuen alten Zuhause

Die Mitglieder der Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes in Welschbillig haben ihr komplett saniertes und modernisiertes Quartier in der Ortsmitte wieder bezogen. Vorangegangen waren ein Brand im April 2014 (der TV berichtete) und acht Monate im Container-Ausweichquartier am Sportplatz des Orts.

Welschbillig. "Wir freuen uns sehr, wieder hier zu sein", so Wachleiter Stefan Heiseler von der Welschbilliger Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes während des Umzugs von den Containern am Sportplatz ins alte Quartier in der Ortsmitte.
Die Räume der im April 2014 durch einen Brand nach technischem Defekt beschädigten Rettungswache im Ortskern waren während der vergangenen acht Monate komplett modernisiert und den technischen Notwendigkeiten und den Bedürfnissen der Mitarbeiter angepasst worden: Büros, helle freundliche Sozialräume, Schlafräume, ein großer Ausbildungsraum für Fort- und Weiterbildungen. Dass die Dienststelle auch für die Bewohner in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung hat, zeigte sich in den Gesprächen, die Heiseler während der Baumaßnahmen führte. "Die Nachbarn wünschten sich den schnellen Wiedereinzug, weil wir durch unsere Anwesenheit einen hohen Grad von Sicherheit vermitteln." Die etwa 20 Rettungssanitäter und -assistenten rückten im Jahr 2014 zu über 3500 Einsätzen aus. Auch die Funktion als Lehrrettungswache, in der zum neuen Beruf des Notfallsanitäters ausgebildet wird, konnte uneingeschränkt weitergeführt werden. Auch bestand und besteht die Möglichkeit, seinen Bundesfreiwilligendienst in der Wache zu absolvieren. Schon Stunden nach dem Brand konnten die Malteser 2014 ihre Wache bei der Leitstelle der Feuerwehr wieder einsatzfähig melden. Ein Privatmann hatte ihnen eine Wohnung zur Verfügung gestellt, die dann bis zum Aufbau der großen Containerwache am Sportplatz im Juni 2014 genutzt werden konnte. red