Rindenmulch statt Steinen

TRIER-PFALZEL. Der Pfalzeler Stern" war dem Ortsbeirat lange ein Dorn im Auge. Einsehen beim städtischen Grünflächenamt: Auf wiederholtes Drängen des Kommunalgremiums wurde eine Umgestaltung erreicht.

Eine gute Nachricht vom städtischen Grünflächenamt hatte Ortsvorsteher Werner Pfeiffer mit in die jüngste Ortsbeiratssitzung im Amtshaus Pfalzel für seine Ratskollegen gebracht: Das städtische Grünflächenamt habe einer Umgestaltung des "Pfalzeler Sterns" zugestimmt und komme damit einer langen Forderung des Rates nach. Jetzt gelte es den Finger daraufzuhalten, damit die Maßnahme so schnell wie möglich umgesetzt werden kann. Stein des Anstoßes für den Ortsbeirat waren die teils faustgroßen Kieselsteine, die in die Anlage der Verkehrsinsel eingebracht worden waren. Die Steine wurden von Jugendlichen vielfach als Wurfmittel zweckentfremdet, sehr zum Ärgernis der Anwohner. Von Anfang an habe der Ortsbeirat die Maßnahme des Grünflächenamtes nicht gut geheißen und in der Folge oft eine Rücknahme gefordert. Mit dem gewünschten Austausch "Steine gegen Rindenmulch" werde die Anlage wieder in ihren alten Zustand versetzt, von dem man sich eine deutliche Verbesserung der Situation erhoffe, so die einstimmige Auffassung des Ortsbeirats. Ortschef Werner Pfeiffer gab bekannt, dass der Verkauf von städtischen Grundstücken im Neubaugebiet sich insgesamt schleppend darstelle und infolge dessen noch einige Baugrundstücke zu haben seien. Für den Sitzungsraum soll eine motorbetriebene Leinwand angeschafft werden. Dies beschloss der Rat einstimmig.