Römisches Trier zum (Be-) Greifen

Römisches Trier zum (Be-) Greifen

Einheimische und Touristen staunten gleichermaßen, als Bauleute in den vergangenen Tagen Bronzemodelle von Konstantin-Basilika, Porta Nigra und Römerbrücke aufgestellt haben. Des Rätsels Lösung: Die drei Miniaturen sind Geschenke der Firma Hess an die Stadt. Ein Modell des römischen Trier folgt noch.

Trier. Die bronzene Mini-Basilika im Schatten des Originals ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hinfasser: Informationen zum einstigen Thronsaal der in Trier residierenden Römerkaiser bietet das Modell in Braille (Blindenschrift).
Auch zwei weitere antike Trierer Bauten, die ebenfalls zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, gibt es nun in sprichwörtlich "begreifbarer" Bronzeausgabe: die Porta Nigra und die Römerbrücke.
Stifter ist das Familienunternehmen Hess - im Volksmund Mercedes Hess genannt - das Ende 2013 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hat. Seniorchef Adolf Hess und kündigte bei der Jubiläumsfeier ein Geschenk an seine Heimatstadt an: eine bronzenes Modell, das den Grundriss der römischen Stadt anno 250 n. Chr. nachzeichnet. Das soll in den kommenden Tagen links neben dem Eingang der Tourist-Information auf dem Porta-Nigra-Vorplatz aufgestellt werden. So weit, so bekannt. Überraschend hingegen der vorab erfolgte Aufbau der Mini-Versionen von Porta, Basilika und Römerbrücke - ebenfalls Geschenke von Hess, aber nicht öffentlich angekündigt.
Die Tastmodelle wurden vom Künstler Egbert Broerken aus Welver/Westfalen gestaltet (von dem auch das Stadtmodell auf dem Kornmarkt stammt) und hergestellt in der Bronzegießerei Plein in Speicher. rm.

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