Rohrbruch in der Luxemburger

Explosionsgefahr in der Luxemburger Straße: Nachdem am Donnerstagvormittag ein Gasrohr bei Sanierungsarbeiten Leck geschlagen war, musste die Strecke zwischen Römer- und Konrad-Adenauer-Brücke für knapp zwei Stunden gesperrt werden.

Trier-West. 0,8 Bar Druck lastete auf der Hauptleitung, als der Bagger sie gegen 9.30 Uhr traf. Das Rohr schlug auf Höhe der Hausnummer 49 Leck. "Polizei und Feuerwehr wurden umgehend benachrichtig", sagt Carsten Grasmück, Pressesprecher der SWT. "Unter dem hohen Druck trat sofort massiv Gas aus", erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Mario Marx. Die Stadtwerke (SWT) sanieren in der Luxemburger Straße in Trier-West zurzeit die Versorgungsleitungen. Dazu müssen die Rohre freigebaggert werden. "Eine Feuerquelle oder eine Zigarette hätte eine Explosion auslösen können", beschreibt Marx die Situation. Die Feuerwehr bereitete sich daher auf einen möglichen Brand vor. Die benachbarten Auto-Werkstätten wurden über die Gefahr informiert, Passanten in Sicherheit gebracht. "Die wenigen betroffenen Wohnhäuser waren allerdings nahezu leer, die Bewohner waren wohl zur Arbeit. Evakuieren mussten wir daher nicht", erklärt Marx. Nach rund 20 Minuten hatte der Entstörungsdienst der SWT den Druck der Leitung von 0,8 Bar auf 55 Millibar (0,055 Bar) abgesenkt. Das Leck konnte so zunächst provisorisch abgedichtet, das Rohr anschließend repariert werden. Die Gasversorgung der umliegenden Häuser konnte während der Arbeiten aufrecht erhalten werden. Mit Messgeräten kontrollierte die Feuerwehr anschließend die umliegenden Häuser auf mögliche Gasansammlungen.Zwischen Römer- und Konrad-Adenauer-Brücke war die Luxemburger Straße für den Verkehr während der Arbeiten für knapp zwei Stunden gesperrt. "Es kam zu keinen nennenswerten Rückstaus oder anderen Problemen", erklärte einer der Polizisten, die vor Ort den Verkehr umleiteten. (weitere Fotos: