Rund um die Uhr einsatzbereit

Rund um die Uhr einsatzbereit

Hohe Auszeichnungen sind verdienten Aktiven von freiwilligen Feuerwehren aus dem Kreis bei einer Feierstunde in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg zuteil geworden. Der Dank ging auch an die Adresse von zwei jahrzehntelang tätigen DRK-Akteuren, die verabschiedet wurden.

Trier. Ein "großes und dickes Dankeschön" sprach Landrat Günther Schartz den fünf verdienten Führungskräften der freiwilligen Feuerwehr aus für ihr engagiertes Wirken. Vor zahlreichen Feuerwehrkollegen aus dem gesamten Kreis überreichte er ihnen im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Trier-Saarburg das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste um das rheinland-pfälzische Feuerwehrwesen. "Dass Sie sich seit vielen Jahren einbringen, zeichnet Sie in besonderer Weise aus", sagte Schartz. Speziell an den seit knapp einem Jahr tätigen Kreisfeuerwehrinspekteur (geehrt wurde Stefan Sihr als ehemaliger Leiter der Technischen Einsatzleitung des Kreises) richtete der Landrat die Worte: "Die Feuerwehren sind bei Ihnen sehr gut aufgehoben."
Geehrt wurden: Stefan Sihr (Riol), Christoph Düpont (Beu ren-Prosterath), Dieter Schellen (Pellingen), Günter Hennen (Zerf) und Christof Kellersch (Issel), letztere drei zugleich Wehrführer in ihren Heimatgemeinden. Erste Gratulanten waren die jeweiligen Bürgermeister oder deren Vertreter aus den Verbandsgemeinden. Als weiterer Kreisausbilder wurde Christian Obst (Beuren/Hochwald) ernannt.
Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Sihr aus Riol wurde am 1. April 1986 Mitglied seiner Heimatwehr Longuich, wo er bis 2008 Gruppenführer und Zugführer war. Im März 2008 wurde Sihr zum stellvertretenden Wehrleiter der VG Schweich bestellt. Diese Aufgabe bekleidete er bis zur Ernennung als Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) am 10. Januar 2011. Seit der Gründung (1986) arbeitete Sihr in der Fernmeldegruppe des Landkreises, aus der später die Technische Einsatzleitung (TEL) hervorging. Diese leitete Sihr ab 2001 bis zu seiner Bestellung als KFI. Wissen und Fähigkeiten gibt Sihr als Gastdozent bei der Stabsausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz weiter.
Christoph Düpont aus Beuren-Prosterath ist seit 1990 Mitglied der Feuerwehr Hermeskeil und arbeitet seit 2003 darüber hinaus auch in der FF Prosterath mit. Düpont engagiert sich seit 1999 als Feuerwehr-Kreisausbilder für "Truppmann Teil 1" und "Maschinist". Seit Januar 2007 verantwortet der Oberbrandmeister die Position als Ausbildungsleiter für die Feuerwehr-Kreisausbildung.
Dieter Schellen, Pellingen, wurde 2005 zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Pellingen ernannt. Die Jugendarbeit im Allgemeinen und die Feuerwehrjugendarbeit im Besonderen liegt dem Oberbrandmeister am Herzen. 1999 wurde Schellen zum Feuerwehr-Kreisausbilder ernannt und bildet aus in den Bereichen "Truppführer" und "Maschinist".
Günter Hennen wurde 2007 zum Wehrführer seiner Heimatgemeinde Zerf ernannt. Seit 2000 bereits ist er als Feuerwehr-Kreisausbilder in den Sparten "Truppmann Teil 1" und "Maschinist" zuständig. Als Jugendfeuerwehrwart in Zerf engagierte sich Hennen von 1995 bis 2000.
Christof Kellersch (Schweich-Issel) wurde 2002 als Feuerwehr-Kreisausbilder für die Bereiche "Truppmann Teil 1", "Truppführer" und "Bootsführer" bestellt. Als ausgebildeter Trainer "Brandbekämpfung" arbeitet der Wehrführer (seit 1998) der FF Issel führend bei den Vorbereitungen zur Prüfung "Brandbekämpfung-Truppführerschulung" an der Landesfeuerwehrschule Koblenz mit. Der FF gehört Kellersch seit 1983 an. 2008 erfolgte die Ernennung als stellvertretender Wehrleiter der VG Schweich.
Rudi Boden (Trier-Ehrang) ist seit über 40 Jahren engagierter DRK-Aktiver im Ortsverein Ehrang. 2003 wurde er zum Organisatorischen Leiter der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Mosel-Eifel des Katastrophenschutzes bestellt. Seit 2006 hat er das Amt des Organisatorischen Leiters im Katastrophenschutz des Kreises Trier-Saarburg inne.
Dieter Kratz (Trier-Ehrang): Seit 1995 nimmt Kratz in der SEG Mosel-Eifel die Funktion des Organisatorischen Leiters wahr. Mit Wirkung vom 5. Juli 2006 wurde er zum Organisatorischen Leiter im Katastrophenschutz ernannt. Rudi Boden und Dieter Kratz scheiden auf eigenen Wunsch aus ihren Ehrenämtern aus. Ihnen überreichte Landrat Günther Schartz Dankurkunden des Landkreises.