Russischer "Schockanrufer": Mutmaßlicher Komplize gefasst

Russischer "Schockanrufer": Mutmaßlicher Komplize gefasst

Mit "Schockanrufen" auf Russisch versuchen derzeit Betrüger an das Geld von osteuropäischstämmigen Menschen in der Region zu kommen. Jetzt wurde der mutmaßliche Komplize des Anrufers von der Polizei gefasst.

Schrecksekunden durchlebte eine junge Frau am Dienstag nachdem ein Unbekannter, der sich als Rechtsanwalt ausgab, in russischer Sprache behauptete, die Mutter der Angerufenen müsse ins Gefängnis, weil bei einem von ihr verursachten Unfall ein kleines Kind verletzt worden sei - wenn nicht ein bestimmter Geldbetrag übergeben würde.

Die Frau schaltete aber schnell und bemerkte, dass sie Opfer eines Betrugs werden sollte. Sie bemerkte einen Mann, der bereits vor dem Haus auf eine Geldübergabe wartete und der nach dem Telefon in ein wartendes Taxi stieg und wegfuhr. Die Frau merkte sich die Autonummer und schaltete die Polizei ein. Wenig später konnte der Tatverdächtige mit Hilfe der Taxifahrerin ausfindig gemacht und von der Polizei festgenommen werden.
Wie die Trierer Polizei berichtet, erhärtete sich im Verlauf der Ermittlungen erhärteten der Verdacht, dass es sich bei dem Festgenommenen um einen Komplizen des "Schockanrufers" handelt. Der aus Litauen stammende 44-jährige Mann wurde am späten Mittwochnachmittag der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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