Sänger und Musiker sorgen für voll besetzte Kirchenbänke in Pluwig

Pluwig · Mit der zweiten Auflage einer Nacht der Chöre hat der Pluwiger Männergesangverein Eintracht 1877 e.V. am vergangenen Samstagabend wieder für voll besetzte Bänke in der St. Johann Pfarrkirche gesorgt. Verschiedene Gesangsgruppen, Solisten und ein Musikverein gaben hier vor rund 300 Gästen ihr Können zum Besten. Auch das Publikum selbst hat begeistert mitgesungen.

Eröffnen die Nacht der Chöre in der St. Johann Pfarrkirche: Die Ausrichter des Männergesangvereins Eintracht Pluwig-Gusterath 1877. TV-Foto: Anja Fait

Pluwig. Während der kühle Herbstwind draußen am Kirchplatz unbarmherzig den bevorstehenden Winter ankündigt, ertönen aus dem Gotteshaus selbst wohlig wärmende Gesangsstimmen. Mit angenehm behaglichen und perfekt aufeinander abgestimmten Klängen sorgen die Ausrichter vom örtlichen Männergesangverein schon bei der Eröffnung dafür, dass es den gut 300 Zuhörern in der St. Johann Pfarrkirche warm ums Herz wird. Unter der Leitung von Jonas Wittschier, der auch das gesamte Konzert zusammengestellt hatte, überzeugten die Veranstalter unter anderem mit einer Vater-Unser-Version von Hanne Haller. Für weitere Höhepunkte sorgten zudem die Gastvereine aus Schweich, Kordel, Fell, Riol und Gusterath, sowie zwei Solosänger aus Pluwig. Mit Werken von Felix Mendelssohn bis Ivan Rebroff und von Johannes Brahms bis Andrew Lloyd Webber präsentierte sich die Nacht der Chöre 2013 als abwechslungsreicher Mix - in deutscher und englischer Sprache. Besonders schön: Auch in diesem Jahr durfte das Publikum wieder mehrfach selbst aktiv werden und gemeinsam mit den Vereinen in die Lieder einstimmen. Kurz vor seinem Auftritt mit dem Männergesangverein Kordel zeigte sich Michael Viola (43) vor allem von der guten Akustik in der Pluwiger Pfarrkirche begeistert: "Hier stimmt einfach alles. Und die Location - tiptop. Das ist hier in der Kirche ein echtes Klangerlebnis", sagte er. Auch der Pluwiger Matthias Annen freute sich: "Ich bin selbst kein Sänger, aber mir gefällt, was ich hier höre", urteilte der 74-Jährige. Im Anschluss trafen sich Sänger, Musiker und Zuhörer auf einen kleinen Umtrunk im Johannesberghaus. anf