Sand und Wasser für das Kinderglück

Sand und Wasser für das Kinderglück

Am Dienstag ist das neue Außengelände der integrativen Kindergrippe der Nestwärme e.V. eröffnet worden. Bei wolkigem, aber trockenem Wetter tummelten sich zahlreiche Sprösslinge der Kinderkrippe auf dem neuen Spielplatz.

Trier. "Gut Ding will Weile haben", erklärt Miriam Müller (28) und trifft damit sprichwörtlich den Nagel auf den Kopf. Fünf Jahre hat es gedauert, bis das neue Außengelände der inte grativen Kinderkrippe eingeweiht wurde. Vor allem der Denkmalschutz, der auf dem "Haus der Familie" liegt, habe zu etlichen Baustopps geführt, weiß Elisabeth Schuh (50), Gründerin des Nestwärme e.V., zu berichten. Auch bei der angelegten Grünfläche habe man Abstriche machen müssen, fährt Schuh fort. Echter Rasen sei aufgrund der unter dem Gelände gelegenen Tiefgarage nicht realisierbar gewesen, da das Wasser so nicht richtig absickern könne. Aus diesem Grund schmückt nun Kunstrasen das neue Kinderdomizil.
Sand, Wasser und die Möglichkeit zum Krabbeln seien das Wichtigste für einen gelungenen Spielplatz, erklärt Schuh weiter. Selbst die Pflanzen auf dem Gelände seien alle essbar, um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten. Der neue Spielplatz kommt bei Kindern gut an. Sie flitzen quickfidel umher, spielen im Sandkasten oder auf dem neuen, über 6000 Euro teuren Kinderklettergestell. Das nötige Kleingeld schossen die Fahrradfahrer vom "RadTeam Nestwärme" zu, erklärt Wolfgang Keil (62). Auf insgesamt neun Radtouren sammelten die Radler genügend Spenden, um das Projekt finanziell zu stemmen. sek

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