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Saniertes Burgtor macht Gemeinde attraktiver

Saniertes Burgtor macht Gemeinde attraktiver

Frisch saniert glänzt das Welschbilliger Burgtor in der Frühlingssonne. Die Arbeiten an dem historischen Bauwerk sind nahezu abgeschlossen.

Welschbillig. Die gröbsten Arbeiten sind abgeschlossen. So sind beispielsweise 700 Quadratmeter Außenflächen der Doppeltürme des Burgtors in Welschbillig saniert. Sie sind Überbleibsel einer mächtigen mittelalterlichen Wasserburg, die die Trierer Kurfürsten im 12. Jahrhundert zu ihrem Sommersitz wählten. Nachdem lange die Finanzierung der Restaurierung nicht gesichert war, konnten im Sommer die Arbeiten beginnen (der TV berichtete).

Die Maßnahme ist eine konzertierte Aktion, an der sich neben dem Träger, der Kirchengemeinde, auch das Bischöfliche Generalvikariat, die Generaldirektion Kulturelles Erbe in Mainz und die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Moselfranken mit Leader/Eler-Mitteln beteiligen.

"Ziel dieser Maßnahme ist es, die Lebensqualität auf dem Land zu verbessern", sagte Hausherr Dechant Berthold Fochs - die Burgruine neben der Pfarrkirche St. Petrus gehört der Kirchengemeinde Welschbillig. "Die Inwertsetzung des Burgtors bedeutet eine erhebliche Aufwertung des Ortskerns. Damit haben wir einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung des ländlichen Erbes geleistet." Architekt Heinz Weber erläuterte die Baumaßnahme.

Sanierung kostet 300 000 Euro



Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 300 000 Euro, davon trägt die Kirchengemeinde Welschbillig 57 000 Euro, die Gemeinde Welschbillig 77 500 Euro, das Bistum Trier gibt einen Zuschuss in Höhe von 75 000 Euro, der Landeszuschuss beträgt 40 000 Euro, und über die LAG Moselfranken werden EU-Leader-Zuschüsse in Höhe von 50 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Ortsbürgermeister Werner Olk bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern der Initiative Seniorenarbeitsgemeinschaft, den Mitgliedern des Pfarrverwaltungsrats und auch den ausführenden Unternehmen, die für einen reibungslosen Verlauf der Baumaßnahme beigetragen haben. Eine Einweihungsfeier, eventuell mit einem Burgfest, ist für Ende August vorgesehen. pem