Sanierung der Luxemburger Straße in Trier soll im Mai beginnen

Straßenbau : Sanierung der Luxemburger Straße soll im Mai beginnen

Eine der schlimmsten Rumpelpisten Triers soll bald Vergangenheit sein. Wie Baudezernent Andreas Ludwig im Bauausschuss berichtet hat, soll die Sanierung der Luxemburger Straße von der Konrad-Adenauer-Brücke bis zur Römerbrücke im Mai beginnen.

Der desolate Fahrbahnoberbau, der größtenteils aus Natursteinpflaster besteht, soll durch eine Oberfläche aus Asphalt ersetzt werden. Ziel ist auch eine deutliche Lärmreduzierung. Ludwig: „Wir werden Ende April die Anwohner in einer Versammlung über die Details informieren.“ Insgesamt sind inzwischen Kosten von 1,425 Millionen Euro für die Maßnahme veranschlagt. Das sind 255 000 Euro mehr als beim Baubeschluss des Stadtrats Anfang November. Verantwortlich dafür sind gestiegene Lohn- und Baustoffkosten, die Optimierung des Bauablaufs und Nachbesserungen bei der Planung für die Straßenentwässerung. Weil die Gewerbebetriebe erreichbar bleiben müssen, sind aktuell bis zu 16 Bauabschnitte vorgesehen. Da aufgrund verschärfter Sicherheitsvorgaben für den Straßenbau auch Vollsperrungen nicht zu vermeiden sind, ist die Abstimmung der Stadt mit den ausführenden Unternehmen über die Verkehrsführung noch nicht beendet.

An der Zustimmung der Mehrheit des Stadtrats in der Sitzung am 17. April gibt es keine Zweifel. Dann steht auch der Beschluss für den Bau des Kreisverkehrs im Bereich Ausbesserungswerk/Bobinet in Trier-West und die dazugehörige Stichstraße auf das Gelände auf der Agenda. Nach der Einigung mit der Firma Knaaf soll damit ein städtebaulicher Vertrag umgesetzt werden. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro trägt die Stadt einen Anteil von 258 000 Euro, unter anderem für eine optimierte Radwegeführung. Den Restbetrag übernehmen die Erschließungsträger: die EGP Projektgesellschaft und die Firmengruppe Erland Knaaf.

Die 125 Meter lange Straße An der Lokrichthalle ist ein wichtiger Bestandteil der geplanten Westumfahrung. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Mehr von Volksfreund