Sanierung des Trierer Berufsschulgebäudes im Zeitplan

Sanierung des Trierer Berufsschulgebäudes im Zeitplan

Die Stadt Trier hat die Sommerferien genutzt, um einige Bauprojekte umzusetzen. Pünktlich zum Schulstart ist die Berufsbildende Schule wieder bezugsfertig. Das Gebäude wurde für 6,3 Millionen Euro saniert.

Trier. Nicht nur die Farbe ist frisch: Das sanierte Berufsschulgebäude J inklusive neu errichtetem Aufzugturm ist fast bezugsfertig. Mit der energetischen Sanierung der Berufsbildenden Schule J wird ein Großprojekt pünktlich zum Start des neuen Schuljahres abgeschlossen. Eine Verzögerung gibt es hingegen im Schulzentrum Mäusheckerweg: Wegen der Insolvenz einer Elektrofirma kann die Schulsporthalle nicht pünktlich fertiggestellt werden. Daneben hatte das Amt für Gebäudewirtschaft im Trierer Rathaus für rund 1,2 Millionen Euro diverse Sanierungen und Instandsetzungen an den Schulen in den Ferien in Auftrag gegeben.
Die Erneuerung des Berufsschulgebäudes J ist mit Kosten von rund 6,3 Millionen Euro das größte Bauprojekt des Rathauses, das im Rahmen des Konjunkturpakets II gefördert wurde. Die Stadt erhielt Zuschüsse von 4,34 Millionen Euro. Die Klassenräume in dem Gebäude an der Oerenstraße wurden mit modernen Fenstern, einer mit Wärmepumpe betriebenen Fußbodenheizung und einer dezentralen Lüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Um Heizenergie zu sparen, wurde das Dach neu eingedeckt und die Fassade neu gedämmt und verputzt. In einem Zusatztrakt entstand ein Servicegebäude mit Toiletten und Aufzug. Kurz vor dem Schuljahresbeginn laufen die Arbeiten zur Ausstattung der Räume auf Hochtouren. Letzte Restarbeiten sollen bis zur Einweihung mit der Mainzer Bildungsministerin Doris Ahnen am 2. September abgeschlossen sein. Beim Schulzentrum Mäusheckerweg bemüht sich die Gebäudewirtschaft, die im Gebäude der Schulturnhalle vorgesehenen Klassenräume sowie die Mensa so schnell wie möglich im neuen Schuljahr zur Verfügung zu stellen. Die eigentliche Sportanlage kann aber erst später übergeben werden. Schwerpunkt der aktuellen Instandsetzungen sind Verbesserungen des Brandschutzes in der Treverer-Schule sowie den Grundschulen Olewig und Mariahof für rund 445 000 Euro.
Für ein weiteres Großprojekt beginnen in Kürze die Vorbereitungen: Vor der Sanierung des AVG-Klostergebäudes ziehen elf Klassen in Container um, die auf dem Grundstück neben der Welsch nonnenkirche aufgestellt werden. Im Mittelpunkt der rund 4,8 Millionen Euro teuren Arbeiten steht die Herrichtung von Räumen für den Hochbegabtenzweig des Gymnasiums. red

Mehr von Volksfreund