Sascha Berweiler: Bewahrer eines Mahnmals gegen den Krieg

Sascha Berweiler: Bewahrer eines Mahnmals gegen den Krieg

Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg vorbei, Deutschland hatte kapituliert. Doch der zweite große Weltenbrand hinterließ nicht nur in den Köpfen viele Erinnerungen.

Ein Westwallbunker hinter der Konzer Granastraße 25 lässt die grausame Vergangenheit erahnen.
Hauptkurator dieser Anlage mit dem Spitznamen "Villa Gartenlaube" ist Sascha Berweiler. "Im letzten Jahr kamen über 1000 Besucher", freut er sich. Denn: "Mittlerweile ist die dritte Nachkriegsgeneration da, und die weiß immer weniger über den Krieg."
Was sich hier abspielte, erzählt er in Führungen drastisch: Bis zu 25 Menschen drängten sich in dem ersten Raum, in Schach gehalten durch den bewaffneten Bunkerwart, der so Panik zu verhindern versuchte. Draußen fielen Bomben und ließen das doch recht kleine Bunkergebäude erzittern. Wer die Führung mitgemacht hat, kommt nachdenklich aus dem Bunker. Kinder fragen immer wieder, wozu das alles gut war. Nach Berweilers Ansicht sollte die Geschichte vor allem den nachfolgenden Generationen erklärt werden, damit später nicht wieder schreckliche Fehler gemacht werden. doth
Wenn Sie, liebe Leser, Sascha Berweiler als Bewahrer eines Mahnmals gegen den Krieg mit dem Respekt!-Ehrenamtspreis im Dezember auszeichnen wollen, rufen Sie an und stimmen Sie unter der Rufnummer 0137/ 8226675-06 ab oder geben Sie Ihre Stimme online unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/respekt" text="www.volksfreund.de/respekt" class="more"%> ab.