Schaden für die Demokratie

Zum Bericht "Zuwachs für die Freien Wähler im Stadtrat" (TV vom 2. Februar):

Nun ist Peter Spang also Mitglied der Freien Wählergemeinschaft. Als Abgeordneter hat er natürlich ein freies Mandat, ist also nur seinem Gewissen verpflichtet. Es ist aber die Frage, was Aktionen wie die von ihm oder vorher schon von Johannes Verbeek für den Wähler bedeuten. Wir haben eine ohnehin schon historisch niedrige Wahlbeteiligung, die auch durch Kumulieren und Panaschieren wenig angehoben werden konnte. Was bedeutet das Volk oder gar nur der eigene Wähler oder die Wählerin für einen Abgeordneten, der sich aufführt wie ein trotziges Kind?

Schon damals zerbrach die SPD am Streit zwischen zwei Sturköpfen, Manfred Maximini und Christoph Grimm. Wo sehen solche Volksvertreter das Wohl der Stadt Trier und ihrer Einwohner? Geht es ihnen nicht fast ausschließlich um sich selbst, um ein möglicherweise gekränktes Ego? Warum führt man einen Stadtrat in die Handlungsunfähigkeit? Ein Wohl für unsere Stadt kann ich hier überhaupt nicht erkennen. Ich sehe nur noch weiteren Schaden für die Demokratie.

Christian Weber, Trier

STADTRAT