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Schafe sind weiter auf der L 149 bei Thomm unterwegs. Pfaufang in Trier Ehrang ist in Planung.

Kurioses : Tierfreunde wollen ausgebüxten Pfau einfangen

Zu den beiden ungewöhnlichen Tiersichtungen – ein Pfau in Trier und freilaufende Schafe zwischen Thomm und Waldrach – gibt es Neues zu berichten.

In Trier-Ehrang war mehrfach ein Pfau in Gärten aufgetaucht (TV vom 15. August). Auf den öffentlichen Aufruf hin „hat sich bisher noch kein Besitzer gemeldet“, sagt der Finder des exotischen Vogels. Mittlerweile ist vorhersehbar, dass sich der Pfau immer wieder an bestimmten Orten aufhält, so dass der Finder bereits einen Termin mit dem Leiter des Wildtierzentrums Saarburg/Wiltingen, Jürgen Meyer, vereinbart hat. Dieser hat vor, den Pfau einzufangen und den Ring am Fuß des Vogels nach Besitzer oder Herkunft zu untersuchen.

Aus dem Kloster St. Thomas in dem gleichnamigen Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist der Pfau indes nicht ausgebrochen. Die dortigen Pfauen seien wie gehabt auf dem Gelände, teilt eine Sprecherin auf Anfrage mit. Auch der Eifel-Zoo in Lünebach (Eifelkreis Bitburg-Prüm) vermisst keinen Pfau, heißt es dort. Demnach haben die Pfauen in St.Thomas genügend Auslauf in einer Parkfläche, während die Vögel in Lünebach laut Aussage der Mitarbeiterin „nicht wegfliegen“. Alle anderen Tiere in Lünebach seien zudem ebenfalls ausreichend umzäunt.

Rätselhaft wie der Fall des Pfaus bleiben auch die freilaufenden Schafe auf der L 149 zwischen Thomm und Waldrach (TV vom 18. August). Bisher konnte die Polizei Schweich den oder die Halter der Tiere nicht ermitteln. Stattdessen gingen weitere Meldungen über die freilaufenden Schafe aus diesem Bereich ein.