Schlüssigeres Handeln, weniger Zweifel

Schlüssigeres Handeln, weniger Zweifel

Ohne Zuschuss des Landes kein Sportplatz für Tarforst. Zumindest diese Rechnung ist einfach und geht ohne Wenn und Aber auf. Denn erst wenn ein rechtsverbindlicher Bescheid des Landes über die Gewährung eines Zuschusses vorliegt, will die Stadtverwaltung mit dem Bau der Sportanlage beginnen.

Alle anderen Kalkulationen im Zusammenhang mit dem noblen Kunstrasenplatz haben erheblich mehr Unbekannte, die die Vorhersage des Ergebnisses schwierig machen. Warum war in den vielen Jahren, in denen über den neuen Sportplatz immer wieder diskutiert wurde, stets von rund 600 000 Euro Baukosten die Rede, wenn sich die aktuelle Planung auf gut 1,4 Millionen Euro beläuft? Warum wurde bereits im April in der Beschlussvorlage für den Stadtrat erwähnt, dass bei "sich verzögernden Landeszuschüssen" Geld aus dem Entwicklungsprogramm Tarforster Höhe genommen werde? Warum hat die Stadt Anfang März zwar den Förderantrag, aber nach Auskunft der ADD nur äußerst unvollständige Unterlagen bei der Aufsichtsbehörde eingereicht? Noch Ende April fehlten Übersichts-, Orts- und Lagepläne, Bauzeichnungen, Kosten- und Flächenberechnungen - obwohl die Aufsichtsbehörde die Verwaltung schon Mitte März an die fehlenden Unterlagen erinnert hatte. Eine schnelleres und schlüssigeres Handeln seitens der Stadtverwaltung hätte vielleicht zu weniger Zweifeln an der "Unabweisbarkeit" - also der absoluten Notwendigkeit - des Tarforster Sportplatzes geführt. c.wolff@volksfreund.de

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