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Schönes für den Stadtteil: Blumen schmücken Ruwerer Ortseingang

Schönes für den Stadtteil: Blumen schmücken Ruwerer Ortseingang

Der Ortsbeirat Ruwer/Eitelsbach unterstützt aus dem Stadtteilbudget mehrere Vorhaben von Vereinen. Außerdem will er das Ortsbild verschönern.

Trier-Ruwer. Augenfälligste Neuanschaffung dürften zehn Blumenkästen sein, die entlang der Ruwer-Brücke am Ortseingang montiert werden sollen. Dafür fallen Kosten von 170 Euro an. "Auf der Straßenseite der Sparkasse könnten sechs Kästen aufgestellt werden und auf der kürzeren Seiten gegenüber vier", schlug Ortsvorsteherin Monika Thenot vor.
Der Turnverein Ruwer möchte ein neues Kunstturnreck anschaffen, Kostenpunkt: rund 13 000 Euro. Beim Ortsbeirat fand die Bitte um Förderung Gehör, 1000 Euro wurden bewilligt. Diese Hilfe sei angesichts der regelmäßigen Unterstützung des Turnvereins für die Dorfgemeinschaft berechtigt, wurde die Entscheidung begründet. Beispielsweise stellten die Turner während der Karnevalsession ihre vereinseigene Halle zur Verfügung.
Martinsbrezel sind gesichert


Auch die Versorgung mit den nicht nur bei Kindern beliebten Martinsbrezeln zum Umzug im November ist gesichert. 150 Euro sind aus dem Ortsteilbudget dafür reserviert worden. Insgesamt haben Ruwer und Eitelsbach im neuen Haushalt etwas weniger Geld in diesem Topf.
Bei der Zählung der Einwohner am 31. Dezember 2015 ist die 3000-Schwelle unterschritten worden. Somit wurde das Ortsteilbudget für den Doppelhaushalt 2016/2018 auf 17 490 Euro festgesetzt.
"In der Einwohnerzählung sind aber noch nicht die Flüchtlingsfamilien berücksichtigt, die Anfang des Jahres in unseren Ort gezogen sind", merkte die Ortvorsteherin an. In diesem Zusammenhang erinnerte sie an den nächsten Termin für das ehrenamtlich organisierte Flüchtlingscafé, es findet am 25. Juni von 15 bis 17 Uhr im Pfarrheim Ruwer statt.
Protest wegen Prostitution


Thenot teilte ferner mit, dass die Ausweitung der Tempo-30-Zone bis zur Aral-Tankstelle in der Prüfung sei. Einen entsprechenden Antrag hatte der Ortsbeirat im April auf den Weg gebracht. Polizei und Tiefbauamt würden nun klären, ob das Vorhaben umsetzbar sei.
Auf wenig Gegenliebe im Ortsbeirat stieß erwartungsgemäß die Entscheidung des Stadtrats zur Straßenprostitution (der TV berichtete). Vorerst soll der Standort Ruwer weiter genehmigt bleiben, in einem Jahr wird das Thema im Stadtrat erneut zur Prüfung vorgelegt. Aus Sicht der Ruwerer Stadtteilvertreter ist der Platz weiterhin ungeeignet für dieses Gewerbe. Aufgrund der Stadtratsentscheidung sieht man aber bis auf weiteres keine Handlungsspielräume. ten