Schrecksekunde auf der Autobahn: Stein trifft Windschutzscheibe

Schrecksekunde auf der Autobahn: Stein trifft Windschutzscheibe

Bösartiger Angriff oder Zufall: Schon wieder ist von einer Brücke ein Stein auf ein darunter fahrendes Auto geflogen. Ob der Stein geworfen wurde oder unter einem Autoreifen weggespritzt ist und dadurch nach unten geschleudert wurde, steht nicht fest.

Trier. Die 34-Jährige aus dem Kreis Trier-Saarburg war am Dienstag auf der A 64 in Richtung Luxemburg unterwegs. Als sie um 20.23 Uhr mit ihrem Auto unter der Brücke auf Höhe des Sievenicher Hofs durchfährt, trifft plötzlich ein Stein die Windschutzscheibe und beschädigt diese.Gesehen hat die Frau niemanden auf der Brücke. Die Polizei hat allerdings den Verdacht, dass ein Unbekannter den Stein, der etwa die Größe eines durchschnittlichen Kieselsteins gehabt haben soll, gezielt von der Brücke geworfen haben könnte. "Es könnte allerdings auch sein, dass der Stein unter einem Reifen eines über die Brücke fahrenden Autos weggespritzt und auf die Autobahn heruntergeschleudert wurde", erklärt ein Polizist auf TV-Nachfrage. Erst am vergangenen Freitag war ein Auto, das auf der A 602 unterwegs war, unter der Brücke bei Kenn von einem Stein getroffen worden (der TV berichtete). Einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen dränge sich laut Polizei allerdings nicht auf. "Auch da ist nicht auszuschließen, dass der aus anderen Gründen von der Brücke gefallen ist", erklärt ein Polizist der Schweicher Autobahnpolizei.Im Februar hatte ein Stein von einer Brücke aus ein Auto getroffen, dessen Fahrerin auf der A 1 zwischen Mehring und Reinsfeld unterwegs war. woc/red Um der Sache weiter nachgehen zu können, sucht die Polizei Zeugen, Hinweise unter Telefon 06502/91650.volksfreund.de/blaulicht