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Schüler des Trierer Max-Planck-Gymnasiums überzeugen mit innovativen Ideen

Schule : Schüler überzeugen mit innovativen Ideen

Vier von zwölf Preisen gingen beim wissenschaftlichen Landeswettbewerb der Dr. Hans Riegel-Stiftung an das Max-Planck-Gymnasium. Im Fach Physik waren es sogar die ersten drei Plätze.

(red) Lilli Raile, Lars Mayer, Lukas Mattes und Ingmar Kloß wurden bei der in Zusammenarbeit mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) online durchgeführten Preisverleihung für das Land Rheinland-Pfalz für ihre in der Jahrgangsstufe 12 erstellten Facharbeiten ausgezeichnet.

Den 1. Preis im Fach Physik erhielt Ingmar Kloß für seinen „Modellversuch zur Computertomographie“. In seiner Arbeit durchleuchtet Ingmar einen „Modellkörper“ aus elf verschiedenen Richtungen mit Gammastrahlung und analysiert das aus seinen theoretischen Überlegungen resultierende Gleichungssystem.

Knapp hinter ihm errang Lukas Mattes den 2. Platz. Er überzeugte mit einer Arbeit mit dem Thema „Ausflug an den Rand des Weltalls“, in der er zwei von ihm durchgeführte Flüge mit Wetterballons darstellt und auswertet. Lukas hatte diese mit einer von ihm selbst konzipierten Sensorbox bestückt, mit der er Daten für die Messgrößen Temperatur, Druck, Flugweite und Beschleunigung sammelte und anschließend auswertete. Beide Facharbeiten wurden von Physiklehrer Hans Willkomm betreut.

Mit dem 3. Preis im Fach Physik wurde Lars Mayer für eine Facharbeit ausgezeichnet, die er in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier anfertigte und die von Physiklehrer Markus Lellinger betreut wurde. Um ein Röntgengerät in Betrieb nehmen zu können, brauchte die Klinik zur Gewährung der Sicherheit der Patienten etliche Messreihen. Lars führte diese sorgfältig durch, dokumentierte die Ergebnisse nach wissenschaftlichen Kriterien und setzte sich mit auftretenden Problemen erfolgreich auseinander.Im Fach Mathematik erhielt Lilli Raile den zweiten Preis mit ihrer Arbeit zu einem hochaktuellen Thema: Sie untersuchte die Ausbreitung des Coronavirus mit mathematischen Methoden. Beeindruckt war die Jury, dass Lilli dabei nicht den üblichen analytischen Weg über Differenzialgleichungen wählte, sondern einen stochastischen Ansatz mit sogenannten Markov-Ketten. Ihre Betreuerin war Mathematiklehrerin Juliane Brauer.

Neben Preisgeldern erhalten die Schüler Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Alle Siegerinnen und Sieger bekommen die Möglichkeit, dem „MINT TANK“-Programm der Stiftung beizutreten, wodurch ihnen umfangreiche Förder- und Vernetzungsangebote zur Verfügung stehen.