Schüler legen Hand an

Die Abschlussklasse Garten- und Landschaftsbau der Berufbildenden Schule für Gärtner am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel in Trier haben den Zufahrtsbereich des Trierer Hospizhauses neu gestaltet.

Trier. (red) Die gemeinnützige Aktion der Schüler wurden im laufenden Schuljahr als Projektarbeit erstellt und die komplette Planung und nun die Bauausführung unter Leitung ihres Lehrers Herrn Markus Schell ausgeführt.Nach einer Ortsbesichtigung und fachlicher Vorbereitung durch den Lehrer, erstellte als erstes jeder Schüler eine vollständige Planskizze mit Pflanzplan, aus dem die individuellen Ideen zur Neugestaltung des Eingangsbereiches und der Zufahrt zum Hospizgebäude in der Ostallee erkennbar wurden. Zu einer ausgewählten Planung wurden dann der Pflanzenbedarf, Materialien zur Bodenverbesserung, Maschinen und Arbeitsgerät und der Arbeitsbedarf ermittelt. Am buchstäblich letzten Schultag vor der schriftlichen Abschlussprüfung und damit fast am Ausbildungsende konnte dann die Planung in einer Gemeinschaftsaktion in die Tat umgesetzt werden. Kurz nach 8 Uhr begann die Arbeit. Gehwegsicherung, Entfernung der Grasnarbe, Rodung und Abfuhr einschließlich auftauchenden Bauschutts. Nach der Erstellung neuer Fundamente für die Beschilderung und der Bodenvorbereitung konnten die angelieferten Pflanzen fachmännisch gepflanzt und mit Rindenmulch abgestreut werden. Gegen 15.30 Uhr konnte die Arbeit abgeschlossen werden.Anschlussprojekt in Aussicht

Unterstützt wurde die Aktion durch Bereitstellung von Maschinen, Gerät und Materialien von der Firma Galabau Mesenbrink, Gärtnerei Melchisedech und dem Grünflächenamt Trier. Das Pflanzgut wurde teils kostenlos oder sehr preiswert dem Hospiz durch die Baumschule Bösen zur Verfügung gestellt. Für das leibliche Wohl sorgte das Hospiz. Ein Anschlussprojekt ist schon in Aussicht, da das Gelände auf der Rückseite des Hauses auch auf eine Gestaltung wartet.