Schulprojekt bringt Flüchtlinge und Trierer Jugendliche zusammen

Trier · Verständigung kann so einfach sein: Zwei Nachmittage haben sich Schüler des Max-Planck-Gymnasiums mit Flüchtlingsjungen vom Jugendhilfezentrum Don Bosco getroffen, um gemeinsam ein großes Wandbild im Schulgebäude zu gestalten. Elemente aus Musik, Bewegung und Malerei dienten als Grundlage zum Kennenlernen.

"Das war ein guter Einstieg, um sich miteinander vertraut zu machen", sagte Schülerin Evelin Dümmer.
Dennoch, am ersten Tag waren deutliche Berührungsängste zu spüren. Zunächst mischten sich die Gruppen wenig. Am zweiten Tag brach dann das Eis. Es wurden Telefonnummern ausgetauscht, die Schüler befragten die jugendlichen Flüchtlinge nach ihrem Schicksal und beide Gruppen sangen gemeinsam zu Musik während des Malprozesses. "Ich nehme mit, einfach offen zu sein, egal welcher Mensch mir begegnet", resümierte Schülerin Juliane Liell. Egzon Halili freute sich, in dieser Woche den Unterricht des Darstellenden-Spiel-Kurses von Anja Fritzsch besuchen zu dürfen, weil er neugierig war, "was ihr da macht". red