Schwache Bilanz für Trierer Weihnachtsmarkt
Trier · Die sehr hohen Temperaturen und die Terrorkrise in Frankreich haben den Trierer Weihnachtsmarkt Tausende Besucher gekostet - so schildert es Sprecher Thomas Vatheuer. Allein 62 Führungen französischer Schulklassen seien abgesagt worden.
Der Weihnachtsmarkt ist zu Ende und wird die Saison 2015 als Ausnahmesituation verbuchen. Der wärmste Dezember seit Menschengedenken ließ für viele Menschen offenbar keine rechte Weihnachtsmarktstimmung aufkommen. "15 Grad sind eben kein Glühweinwetter", sagt Marktsprecher Thomas Vatheuer. "Das haben wir natürlich gemerkt."
Die Terroranschläge von Paris und ihre Folgen hatten ebenfalls Konsequenzen für den Weihnachtsmarkt. "Die massivsten Einbrüche hatten wir bei den französischen Besuchern", erklärt Vatheuer. "Wir reden hier von Tausenden Gästen." Insgesamt 62 Absagen von Busausflügen französischer Schulklassen nach Trier haben die Tourist-Information entgegennehmen müssen. Nicht nur die Glühweinverkäufe, sondern auch die Absätze der Süßwaren gingen deutlich zurück.
Doch es gibt auch gute Nachrichten. "Unsere sieben neuen Marktbeschicker sind alle super zufrieden", betont Vatheuer. Außerdem wolle der Weihnachtsmarkt eine Anregung vieler Besucher aufnehmen und im kommenden Jahr zum ersten Mal auch Glühviez anbieten. "Noch ist es nicht definitiv beschlossen, doch die Gespräche laufen", sagt der Sprecher und Moderator des Weihnachtsmarkts.
Im kommenden Jahr werden die Buden und Hütten vom 21. November bis zum 22. Dezember geöffnet sein. jp