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Schweicher Juden in der Zwischenkriegszeit

Schweicher Juden in der Zwischenkriegszeit

Das jüdische Leben in und um Schweich zwischen 1339 und 1941 beleuchtet Philipp Gemmel in seinem Vortrag "Schweicher Juden in der Zwischenkriegszeit" am Dienstag, 25. Oktober, um 20 Uhr in der ehemaligen Synagoge Schweich. Der junge Historiker und Theologe hatte sich in seiner Examensarbeit mit der Frage von Zugehörigkeit und Nichtzugehörigkeit, Teilhabe am dörflichen Leben und Bereichen, in denen die jüdische Bevölkerung und die katholische Bevölkerung getrennt waren, beschäftigt.

Gemmel stellt seine Ergebnisse zur jüdischen Gemeinde in Schweich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor, aber gibt auch einen Überblick von den Anfängen jüdischen Lebens in Schweich bis zur Vernichtung im "Dritten Reich". Das Leben der Schweicher Juden wird Gemmel an konkreten Beispielen aus Vereinen, Arbeitswelt, Dorfpolitik und Schule illustrieren. red