Schwerer Unfall in Trierer Betrieb: Mann wird in Maschine eingeklemmt und tödlich verletzt

Schwerer Unfall in Trierer Betrieb: Mann wird in Maschine eingeklemmt und tödlich verletzt

Ein Mitarbeiter eines Eisen- und Schrotthandels im Trierer Hafen ist am Dienstagnachmittag bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Notfallseelsorger betreuten Angehörige und Kollegen des Opfers vor Ort.

Der Alarmruf erreichte die Leitstelle der Trierer Berufsfeuerwehr gegen 13.35 Uhr und kam aus der Hafenstraße: Ein Mitarbeiter eines Betriebs, der mit Schrott und Eisen handelt, sei von der Walze einer großen Maschine erfasst und eingeklemmt worden.
Der Rettungsdienst rückte sofort aus. Laut ersten Informationen der Feuerwehr konnten die Rettungskräfte vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Seine Verletzungen seien zu schwer gewesen. Noch ist völlig unklar, was genau geschehen ist und wieso der Mitarbeiter von der Maschine erfasst worden ist. Die Kripo ermittelt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr brauchten nach Angaben der Leitstelle mehrere Stunden, um die Leiche zu bergen. Die Maschine musste dafür mit Schneidgeräten auseinandergenommen werden.
Notfallseelsorger betreuten die Mitarbeiter des betroffenen Betriebs, die Zeugen der Bergung wurden, und die Angehörigen des Verunglückten. Ob es auch Augenzeugen des Unfalls selbst gibt, steht zurzeit noch nicht fest.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr der Wachen 1 und 2 aus Trier, ein Rettungswagen des DRK aus Ehrang, und der Notarztwagen aus Ehrang. Weiterhin waren das Gewerbeaufsichtsamt Trier, sowie die Schutz- und Kriminalpolizei von Schweich zur Klärung der Umstände vor Ort.

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