Schwieriger Weg

Das Volk hat doch noch Macht. Zwar behauptet die CDU, dass sie auch ohne öffentlichen Druck das Südbad gerettet hätte. Aber ohne den deutlichen Auftrag, den die Trierer ihren Vertretern im Stadtrat gegeben haben, hätten diese vielleicht doch den einfacheren Weg gewählt und die teure Sanierung des Südbads noch einmal hinten angestellt.

Sicher: Eine einfache Aufgabe ist es nicht, mit einem hoch defizitären Haushalt im Rücken Geld für die Sanierung des Bades zusammen zu kratzen. Geld, "das es nicht gibt", wie Oberbürgermeister Schröer im Rat so schön formulierte. Ob die Erhöhung der Kredite (Vorschlag der SPD), die Veräußerung städtischen Eigentums (UBM), ein Griff in die Kassen der Stadtteile (CDU) oder interkommunale Zusammenarbeit (FDP) das Unmögliche möglich machen wird, steht noch in den Sternen. Vielleicht fällt Oberbürgermeister Schröer - in Finanzdingen gewieft und kreativ - ja eine intelligente Lösung ein. Ohne, dass die Bürger ihr Begehren mit allzu schmerzhaften Streichungen bezahlen müssen. c.wolff@volksfreund.de

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