Sein täglich Brot

Kruste, Form, Struktur und Geschmack: Ein neutraler Brotprüfer hat mehr als 50 Backwaren der Bäcker-Innung Trier-Saarburg bewertet.

Trier (red) Mehr als 50 verschiedene Brote und Backwaren hat der neutrale Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz kürzlich im Foyer der Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg vor den Augen der Ehrengäste, Innungsmitglieder und Besucher in Augenschein genommen.
Schon seit Anfang der 60er Jahre organisiert der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks an verschiedenen Orten und in regelmäßigen Abständen Qualitätsprüfungen deutscher Brote.
Jeder Bäcker hat dabei die Möglichkeit, seine Produkte nach den Kriterien Form, Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack prüfen zu lassen, um mögliche Kritikpunkte künftig zu verbessern. Außerdem erhält jeder teilnehmende Bäckerfachbetrieb ein Zertifikat des Instituts für die Qualitätssicherung von Backwaren.
Die Brote und das Kleingebäck wurden von Karl-Ernst Schmalz, neutraler Brotprüfer des Instituts für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack), geprüft, wobei nach Aussage von Schmalz, "nicht der persönliche Geschmack zählt, sondern nur die Beurteilung nach den vorgegebenen Normen".
Unterstützt wurde der Brotprüfer bei seiner Aufgabe von Reinhold Mainitz, Vorstandsmitglied der Bäcker-Innung Trier-Saarburg, und Lehrlingswart Hans-Peter Kohr. "Sinn und Zweck der Brotprüfung ist es, den Verbrauchern anhand dieser Qualitätsprüfungen Informationen über das in Deutschland gebackene Brot zu vermitteln, denn schließlich gibt es mehr als 300 Brotsorten in Deutschland", erklärte Mainitz.