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Seniorenbüro Trier soll ins Haus Franziskus umziehen

Seniorenbüro Trier soll ins Haus Franziskus umziehen

Der Trierer Seniorenrat soll mit seinem Seniorenbüro in das sogenannte Kutscherhaus des Haus Franziskus umziehen. Das sieht eine Beschlussvorlage vor, die der Stadtvorstand am Montag auf den Weg gebracht hat.

Der Dezernatsausschuss für Soziales des Trierer Stadtrats wird in seiner Sitzung am Donnerstag, 3. Dezember, über eine Vorlage des Stadtvorstands entscheiden. Das Papier sieht vor, das Seniorenbüro (bisher am Domfreihof) künftig im Haus Franziskus in der Christophstraße unterzubringen.Bürgermeisterin Angelika Birk: "Damit wird der derzeitigen Raumnot des Seniorenbüros abgeholfen und einem großen Anliegen vieler Bürger, die sich für den Erhalt der Begegnungsstätte starkgemacht haben, Rechnung getragen." Die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen hatte das Haus Franziskus im Sommer geschlossen (der TV berichtete am 1. Juli). Die geplante Umnutzung wird möglich, da die Herbert- und Veronika-Reh-Stiftung das Haus Franziskus mit zwei Gebäuden und einem Innenhof von den Franziskanerinnen gekauft hat.Es gab Gespräche zwischen Stiftung, Stadt, Orden und Trierer Senioren. Ziel war der Erhalt der gemeinnützigen Arbeit von und für Senioren im Haus Franziskus. Das Seniorenbüro soll den städtischen Zuschuss von 10?000 Euro jährlich erhalten, der bislang für die Kommunikation im Haus Franziskus floss. Gleichzeitig soll die Förderung für den Seniorenrat von 34.000 auf 44.000 Euro jährlich erhöht werden.Neben den Räumen im Kutscherhaus sollen Räume im Souterrain des Hauptgebäudes bereitgestellt werden. Die weiteren, zum Teil bisher von Waldbreitbacher Schwestern bewohnten Zimmer will die Herbert- und Veronika-Reh-Stiftung abtrennen und für einen anderen Zweck nutzen.Birk: "Damit gelingt es, die aufwendige Unterhaltung der geräumigen Immobilie auf mehrere Schultern zu verteilen."