Ihre Meinung: Sicherheit lässt sich einfach erhöhen

Ihre Meinung : Sicherheit lässt sich einfach erhöhen

Stadtentwicklung

Zum Bericht „Neue Ampeltechnik soll auf Verkehr reagieren“ (TV vom 16. Januar), dem Interview mit dem Trier-Tarforster Ortsvorsteher Werner Gorges (TV vom 16. Januar):

Zur Situation der Straßen und Bürgersteige: Ortsvorsteher Werner Gorges hat in seiner Aufzählung einige bislang nicht sanierte Bürgersteige vergessen, etwa den viel begangenen  Bürgersteig „In der Pferdsweide“, vom Verkehrskreisel in der Kohlenstraße ausgehend.

Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, müssen das leidvoll erfahren, wenn sie dort gehen.

Des Weiteren: Der Vorschlag einer flexiblen Ampeltechnik an der Verkehrskreuzung zwischen dem Universitäts-Parkplatz am A/B-Gebäude sowie der Kohlenstraße und der Gustav-Heinemann-Straße wurde schon mehrfach gemacht (vergleiche TV vom September 2017 oder vom Juli 2018). Den Urheber dieser Idee sollte man allerdings auch nennen (Anm. d. Red.: Dieter Hardes hatte eine solche Lösung in Leserbriefen vorgeschlagen.)

Zum Vorschlag eines weiteren Verkehrskreisels an dieser Kreuzung: Auch hier zeigt sich Ortsvorsteher Werner Gorges lernbereit – oder zurückhaltender als in früheren Jahren. Nun soll eine Machbarkeitsstudie klären, ob ein Verkehrskreisel an dieser Stelle Sinn macht. In den Vorjahren hatte er sich vehement dafür eingesetzt. In 2018 wurde sogar ein Verkehrskreisel mit einem neuen Gewerbegebiet in der Nähe gefordert, um die Finanzierung des Kreisels zu erleichtern.

Nein, die Verkehrssicherheit lässt sich hier mit recht einfachen Mitteln erhöhen. Die bisher versetzt gebaut Kreuzung könnte wie eine normale Kreuzung ausgerichtet werden, um die Unfallgefahr zu verringern.

Die Markierungen an der Ausfahrt vom Uni-Parkplatz könnten auf folgende Weise geändert werden: die linke Spur ausschließlich für Linksabbieger, die rechte Spur für Ausfahrten in Richtung Gustav-Heinemann-Straße und Kohlenstraße nach Tarforst.

Vieles wurde somit schon gesagt, man müsste nur regelmäßig den Trierischen Volksfreund lesen und sich mit den Texten und ihren Inhalten beschäftigen.