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Sie leben im Zeichen der Gesundheit

Sie leben im Zeichen der Gesundheit

Als "erfreulich, lebendig und notwendig" empfindet Prof. Dr. Krönig die Arbeit des Vereins "Haus der Gesundheit". Nach zwölf Jahren tritt er nun als Vorsitzender ab und übergibt die Verantwortung an Dr. Michael Siegert. Dieser sieht im gesamten Gesundheitswesen noch Verbesserungsbedarf.

Trier. "Es war eine sehr lebendige Zeit. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, dass wir so viel bewirken konnten", kommentiert Bernd Krönig sein Ausscheiden als Vorsitzender des Vereins "Haus der Gesundheit". Nach zwölf Jahren und im Alter von 75 Jahren zieht der ehemalige Chefarzt des Trierer Elisabeth-Krankenhauses einen Schlussstrich und gibt den Vorsitz an Michael Siegert ab. Das "Haus der Gesundheit" zielt mit seinem Wirken darauf ab, die Gesundheit in der Region Trier zu fördern und zum sozialen, seelischen und körperlichen Wohlbefinden der Bewohner beizutragen. Etwas mehr als ein Jahrzehnt lenkte Krönig die Geschicke des Vereins.
Zahlreiche Projekte wie zum Beispiel das Raucherpräventionsprojekt, der psychosoziale Krisendienst oder der alljährliche Kindergesundheitstag wurden unter seiner Leitung erfolgreich ins Leben gerufen.
Krönig bilanziert: "Ich praktiziere jetzt seit 2004 nicht mehr aktiv als Arzt. Es ist an der Zeit, dass ein noch aktiver Kollege, der näher am aktuellen Geschehen ist, die Aufgabe übernimmt. Und ich möchte mehr Zeit für meine Frau und die Familie haben." Besonders stolz ist er auf den psychosozialen Krisendienst und die Kindergesundheitstage: "Es ist unser gesellschaftlicher Auftrag, die Eigenverantwortung für unsere Gesundheit schon den Kleinkindern bewusst zu machen."
Michael Siegert ist praktizierender Allgemeinmediziner aus Mariahof. Der 53-Jährige freut sich auf die neue Aufgabe als Vereinsvorsitzender und macht deutlich: "Die Ziele bleiben dieselben. Wir wollen dem Ganzen jedoch einen neuen Farbanstrich verpassen. Beispielwiese sollen die Gesundheitsförderungskonferenzen zusätzlich durch Veranstaltungen in den verschiedenen Stadtteilen ergänzt werden. Wir wollen auf die Menschen zugehen und verstärkt vor Ort sein." Siegert sieht gerade in den Netzwerken des Gesundheitswesens noch Luft nach oben: "Das Wichtigste sind schnelle und kompetente Informationsflüsse. Da gibt es im Gesundheitswesen noch Verbesserungsbedarf.
Ich hoffe, dass ich meine Kontakte in der niedergelassenen Ärzteschaft nutzen kann, um die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu verbessern, seien es Ärzte, Krankenhäuser, Pflegedienste, Vereine und Verbände."
Die nächste Veranstaltung des Vereins wird am 26. Juli der 12. Kindergesundheitstag auf dem Trierer Petrisberg sein, bei dem wieder zahlreiche Aktivitäten für Klein und Groß auf dem Programm stehen.
Weitere Informationen unter www.hdg-trier.de