Sieben frühe Lieder

SCHWEICH. (red) Lieder der Spätromantik und Sonaten des französischen Impressionismus interpretieren Ingrid Schmithüsen (Sopran), Christian Altenburger (Violine) und Siegfried Mauser (Klavier) in der Synagoge in Schweich.

Am Sonntag, 14. Mai, kommen "Sieben frühe Lieder" von Alban Berg zu Gehör: Maurice Ravel, Sonate für Violine und Klavier; Claude Debussy, Sonate für Violine und Klavier; Richard Strauß, Vier letzte Lieder. Das Konzert beginnt um 18 Uhr in der Synagoge Schweich. Die "Sieben frühen Lieder" entstanden von 1905 bis 1908. Sie bereiten bereits den Sprung zur Atonalität vor, den Berg später vollziehen sollte. "Fin de Siècle" - in der raffinierten Musik um 1900 ist das folgende Jahrhundert bereits angelegt. Das Ende war ein Anfang. Im Sommer 1948, ein Jahr vor seinem Tod, komponierte Richard Strauß die "Vier letzten Lieder". Die einsätzige "Sonate für Violine und Klavier" komponierte Maurice Ravel 1897. Sie wurde erst nach seinem Tod im Jahre 1975 in New York veröffentlicht. In ihrer kühnen Harmonik kündigt sich der spätere Stil Ravels an. Auch Claude Debussys Sonate für Violine und Klavier, komponiert in den Jahren 1916/1917, gilt als sein letztes größeres Werk. Die Uraufführung war am 5. Mai 1917 in Paris mit Gaston Paulet und dem Komponisten Claude Debussy am Klavier. Die Veranstaltungsreihe der VHS Schweich ist dem 20. Jahrhundert gewidmet. In Vorträgen, Exkursionen und Konzerten können Aspekte der Musik, Kunst, Literatur und Geschichte erlebt, aber auch diskutiert werden. Kartenreservierung: VHS Schweich 06502/2332.

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