"Sinnvolle Investition in die Zukunft"

"Sinnvolle Investition in die Zukunft"

Es wird zwar noch einige Monate dauern, bis die Erweiterung des Kindergartens in Langsur abgeschlossen ist. Aber nach dem Richtfest waren sich alle Beteiligten einig: Spätestens nach den Sommerferien können Kinder und Personal die neuen Räumlichkeiten nutzen.

Langsur. (pem) Um eine weitere Regelgruppe und zwei Krabbelgruppen für über 20 Kleinkinder wird der Langsurer Kindergarten derzeit erweitert. Nach dem Umzug in die Turnhalle im vergangenen Sommer sieht es nun danach aus, als könnte das neue Domizil spätestens bis zu den Sommerferien fertiggestellt werden, hieß es beim Richtfest, zu dem Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Orth den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land, Wolfgang Reiland, die Leiterin des Kindergartens, Hannelore Schaller, und die Abordnungen der am Bau beteiligten Unternehmen begrüßen konnte. Reiland erläuterte die Bedeutung dieser "richtungsweisenden" Baumaßnahme: "Denn mit der Erweiterung der Kindertagesstätte um drei neue Räume schafft man frühzeitig die Voraussetzungen, um auf die gesetztlichen Regelungen reagieren zu können. Wenn ab 2010 der gesetzliche Anspruch für Zweijährige auf einen Kindergartenplatz in Kraft tritt, ist Langsur auf die steigende Nachfrage nach Krippenplätzen vorbereitet."Insgesamt stehen in Langsur dann zwei Regelgruppen, zwei geöffnete Gruppen mit jeweils drei bis vier Plätzen für Zweijährige und zwei Krippengruppen zur Verfügung. Schon jetzt zeichne sich ab, dass das Angebot auf rege Nachfrage treffen wird. Bereits im kommenden Jahr sei in Langsur mit rund 70 Kindern mit Rechtsanspruch zu rechnen. Hinzu kommen mindestens acht bereits angemeldete Zweijährige. Für die Krippenplätze lägen schon jetzt 13 Anmeldungen vor."Im Hinblick auf die weiteren Entwicklungen in unserer Gesellschaft sind die zu erwartenden Baukosten in Höhe von 885 000 Euro eine sinnvolle Investition in die Zukunft", glaubt VG-Chef Reiland. Und weiter: Die Gemeinde Langsur setze hier eindeutig einen Entwicklungsschwerpunkt. Und hierzu gehöre in der heutigen Zeit auch eine qualifizierte Kinderbetreuung im Kleinkinderbereich und in der Schule. Architekt Udo Köhler bedankte sich zudem besonders bei den beteiligten Unternehmen für die geleistete Arbeit: "Trotz kleiner Probleme liegen wir fast im Zeitrahmen."

Mehr von Volksfreund