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Skulptur steht für Erfolg des Industrieparks

Skulptur steht für Erfolg des Industrieparks

Der Verkehrskreisel in der Zufahrt zum Industriepark Föhren-Hetzerath wird von einer 6,50 Meter hohen Figur geschmückt. Die Skulptur symbolisiert das Wachstum des Industrieparks mit zahlreichen Grünflächen und die Zusammenarbeit der dort angesiedelten Firmen.

Föhren-Hetzerath. Der Industriepark Region Trier in Föhren-Hetzerath hat ein neues Wahrzeichen. Eine 6,50 Meter hohe Skulptur schmückt den Verkehrskreisel, der die L 48 als Zufahrt von der Autobahn zum Industriepark mit der L 141, die von Schweich nach Hetzerath führt, und der Europaallee verbindet. Die Werbeagentur Zweipunktnull aus dem Industriepark hat die Figur entworfen, die Bekonder Kunstschmiede Paul Kreten hat sie gebaut.

"Die Skulptur soll die Ziele und die Entwicklung des Industrieparks symbolisieren", sagt Reinhard Müller, stellvertretender Geschäftsführer des Zweckverbands Industriepark Region Trier. Er freut sich über die Figur, die nach Müllers Aussage von den Gewerbetreibenden und der Bevölkerung positiv aufgenommen wurde.

Symbol für Bodenständigkeit und Selbstbewusstsein



Der Kreisel soll in den nächsten Wochen bepflanzt sowie die Skulptur nachts beleuchtet werden. Laut Müller zeigt die Entscheidung für diesen Entwurf, der von lokalen Betrieben entwickelt und umgesetzt wurde, die künstlerische Bodenständigkeit und das Selbstbewusstsein der Region. "Sie sorgen für einen hohen Identifikationsgrad mit dem Kunstwerk", sagt Müller.

Frank Jöricke von der Werbeagentur Zweipunktnull beschreibt die Idee genauer, die hinter der Figur steckt. Im Kern der Skulptur hält der symbolisierte Baum ein kugelförmiges Metallgeflecht, das die Verbundenheit der Firmen im Industriepark darstellt. So, wie die Figur mit der Kugel nach oben strebt, verbindet sich im Industriepark die Natur mit der vernetzten Wirtschaft.

"Die gepflanzten Linden und Ahornbäume im Industriepark haben wie das Gewerbegebiet selbst eine ansehnliche Größe erreicht", sagt Jöricke. Die Figur wächst daher wie der Industriepark. Die Äste und Zweige deuten durch ihre verjüngende Form ihr Wachstumspotenzial an, "genauso, wie der Industriepark seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen hat", sagt Jöricke.

Der Entwurf seiner Werbeagentur konnte sich gegen die dreier weiterer Mitbewerber durchsetzen. Ausgewählt wurde der Vorschlag vom Verbandsausschuss des Zweckverbands, der Entwurf und Umsetzung auch bezahlt. Über die Kosten der Figur machte Müller keine Angaben.

Paul Kreten von der gleichnamigen Bekonder Kunstschmiede hat fast vier Monate an der Umsetzung des Entwurfs gearbeitet. Die Skulptur ist 6,50 Meter hoch und hat an der breitesten Stelle einen Durchmesser von 3,60 Metern. Die Kugel in der Krone des Baumes hat einen Durchmesser von 2,40 Metern. Kreten hat für Stamm und Äste des Baumes verzinkten Stahl verwendet und bernsteinfarbig lackiert. Das eingelassene Geflecht in Kugelform formte er aus Edelstahl. Das Gesamtgewicht der Skulptur beträgt laut Kreten drei Tonnen.