So nicht!

Zur Sanierung des Südbads meint diese Leserin:

"Rettet das Südbad", ein Slogan der lange schon Triers Zeitung füllt und die Gemüter vieler Initiatoren erhitzt, die Bürger bewegt - und das zu Recht. Nun aber ein Ereignis, das zur Rettung dieses Bades sicherlich nicht beiträgt: Ist es nicht erstrebenswert, die Kassen mit Eintrittsgeldern zu füllen? Nachdem, was mein Sohn, Schwiegertochter und Kind (neun Monate) und "Millionen" anderer Trierer Bürger angesichts der Parkplatzsituation erleben mussten, wird dies sicherlich in Zukunft etwas schwierig werden. Sie besuchten am Nachmittag mit ihrem Baby das Südbad, ausgerüstet mit Kinderwagen, Schwimmsachen und Wasserspielzeug, sicherlich zuviel Gepäck, um mit dem Stadtbus zu fahren oder zu Fuß das Bad zu erreichen. Natürlich gibt es um diese Zeit auch keinen der ohnehin knapp bemessenen Parkplätze mehr, sodass auch sehr viele andere Besucher des Bades die Straße Richtung Altenheim/Friedhof bevölkerten. Wenig störend für den fließenden Verkehr und auch nicht für Fußgänger. All diese "Parksünder" wurden mit einem saftigen Bußgeld von 20 Euro bestraft. Ein teurer Schwimmbadbesuch. Für uns stellt sich nun die Frage, ob man nicht in Zukunft eines der schönen, etwas außerhalb gelegenen Schwimmbäder nutzt, die für genügend Parkmöglichkeiten sorgen. "Rettet das Südbad" - so aber nicht! Vera Laros-Kohley, Trier

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