Solidaritätsaktion für behinderte Menschen in Osteuropa

Solidaritätsaktion für behinderte Menschen in Osteuropa

Die Situation behinderter Menschen in Osteuropa steht im Mittelpunkt der Renovabis-Pfingstaktion. Sie wird im Bistum Trier mit einer Reihe von Veranstaltungen eröffnet und begleitet.

Trier. Renovabis ist ein Hilfswerk der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, dass Kirchen und Gesellschaften in Mittel-, Ost- und Südosteuropa stärken will. Die Situation der dort lebenden behinderten Menschen rückt zu Pfingsten in den Fokus der Tätigkeit: Die Aktion mit dem Titel "Das Leben teilen" wird im und vom Bistum Trier eröffnet. Dazu wurde gemeinsam mit Renovabis ein umfangreiches Programm erbereitet. So findet am 19. und 20. April im Trierer Robert-Schuman-Haus eine Fachtagung zum Thema Inklusion mit dem Titel "Mittendrin statt nur dabei" statt. Dort sind auch osteuropäische Experten für die Arbeit mit Behinderten anwesend.
Gottesdienst mit Gästen


Der eigentliche Beginn der Pfingstaktion wird mit einem Gottesdienst gefeiert, der am 28. April um 10 Uhr im Trierer Dom beginnt - mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bischöfen aus Osteuropa und dem Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Stefan Dartmann. Anschließend gibt es einen Empfang in der Aula des Trierer Angela-Merici-Gymnasiums.
Auf dem Vorplatz der Trierer Basilika gibt es eine UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Unter dem Titel "Licht ins Dunkel" gibt es hier vom 17. April bis 5. Mai täglich ein Informations- und Gesprächsangebot. Außerdem reisen aus der Ukraine die Rollstuhl-Tanzgruppe Romantiker und die Folkgruppe Burdon an: Sie beteiligen sich nicht nur bistumsweit an Veranstaltungen, sondern gestalten auch die eigentliche Eröffnung am 28. April mit. red
Künstler aus Einrichtungen der Behindertenhilfe im Bistum haben Bilder gestiftet, die zugunsten behinderter Menschen in Osteuropa im Internet verkauft werden. Die entsprechende Seite findet sich ab 19. April unter: www.aktionsgalerie.renovabis.de
Extra

Renovabis ist eine 1993 als eingetragener Verein gegründetes Hilfswerk der römisch-katholischen Kirche Deutschlands. Seit 1993 hat er Menschen in 29 Staaten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bei der Verwirklichung von mehr als 18 400 Projekten unterstützt und dafür 545 Millionen Euro aufgebracht. Der Jahresetat beträgt rund 30 Millionen Euro, etwa 850 Projekte werden jährlich gefördert. Er speist sich aus Kirchensteuermitteln, aus der für die Anliegen von Renovabis bestimmten Pfingstkollekte, aus Spenden, Nachlässen und Erbschaften sowie aus öffentlichen Mitteln. red