Spiel und Spaß rund ums Tipi

Spiel und Spaß rund ums Tipi

Das derzeit in Thomm laufende 15. Zeltlager des Kreisjugend-Feuerwehrverbandes (kjfv)Trier-Saarburg ist ein Riesenerfolg. Spannende Spiel- und Spaßtage stehen ebenso auf dem Programm der knapp 600 Teilnehmer wie das Ablegen der Leistungsabzeichen.

Thomm. (anf) Das Gelände gleicht eher einem Indianerdorf als einem Zeltlager für Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Neben den bis ins kleinste Detail liebevoll dekorierten Zelten schmückt ein riesiges Indianertipi mit Feuerstelle das Gelände am Thommer Sportplatz.

Eine Kletterwand vom Technischen Hilfswerk (THW) wird ebenso genutzt wie andere Spiel- und Spaßangebote. Rund 600 Kinder und Jugendliche aus 36 Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreis Trier-Saarburg, Gastwehren aus Österreich und Polen, dem Partnerkreis Saalfeld-Rudolstadt, vom Jugend-THW Saarburg und dem Jugend-Rotkreuz aus Schweich werden noch bis Sonntag im Zeltlager Thomm ihren Spaß haben. Bekocht werden sie von einer Einheit der Bundeswehr aus Speyer.

Die feuerwehrspezifischen Prüfungen machen den Jugendlichen zudem Spaß. "Ich finde das cool", sagt Melanie Buer aus Reinsfeld. "Auf die Abnahme der Leistungsspange kann man sich freuen. Da kann man mal auf etwas hinarbeiten." Gerhard Raul, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, erklärt: "Das ist die höchste Auszeichnung, die in der deutschen Jugendfeuerwehr vergeben wird. Die Kinder wurden vier Tage lang von Boris Krebs und seinem Team darauf vorbereitet. Kugelstoßen, Staffellauf, Schlauchkuppeln und -werfen gehören genauso dazu wie trockene Theorie. Aus einem über 100 Fragen starken Katalog müssen die Jugendlichen mindestens zehn Fragen richtig beantworten." Vor allem die tolle Zusammenarbeit zwischen den Thommer Wehren und dem Kreisjugendfeuerwehr-Verband wird immer wieder gelobt. Thomms' stellvertretender Wehrführer Wolfgang Lang: "Mit dieser tollen Mannschaft macht das einfach Spaß." Besonders stolz ist auch Thomms Ortsbürgermeister Hans-Peter Michels: "Das hier gefällt mir richtig gut. Das halbe Dorf hat mitgeholfen. Mehr als 400 Dienste wurden von ehrenamtlichen Helfern übernommen." Und Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon betont, "wie freundlich wir von den Thommer Bürgern aufgenommen wurden."

"Unsere Kinder sind ganz begeistert, hier stimmt einfach alles", bestätigt auch der Thommer Jugendwart Christian Schömann. Und der zehnjährige Florian bringt es auf den Punkt: "Eigentlich ist hier alles toll." Er nennt das Aufbauen einer sechs Meter hohen Schiffschaukel ebenso wie das abendliche Feuermachen als Höhepunkt. "Es gibt leckeres Essen, und man kann den ganzen Tag spielen, was man will. Das Allerbeste aber ist, dass die Eltern nicht dabei sind."