Stadt bessert nach

FEYEN/WEISMARK. Die Stadt bessert nach: Nachdem durch eine neue Einbahnstraße der Verkehr an der Grundschule Feyen vorbeigeführt wurde, reagierte das Straßenverkehrsamt auf Einwände der Anwohner.

Gegen eine neue Einbahnstraßenregelung in den Straßen Estricher Weg und "Auf der Grafschaft" regte sich Protest von Anwohnern der Straße "Auf der Grafschaft" ( TV vom 14. August). In ihren Augen gefährde der nun an der Grundschule vorbeigeführte Verkehr die Schüler. Das Ergebnis eines daraufhin anberaumten Ortstermins war, dass die Einbahnstraßenregelung noch einmal überarbeitet werde. Nun wurde der Standort der Schilder neu bestimmt. Das Straßenverkehrsamt teilte mit, dass bis zum Ende der Sommerferien das Einfahrverbot soweit in die Straße "Auf der Grafschaft" hinein versetzt werde, dass die Grundstücke bis zur Hausnummer 14 aus beiden Richtungen einfahrbar bleiben. Anlieger seien nun frei, erklärt Curt Rüdiger Stodulka, Leiter des Straßenverkehrsamts. In dem Teil der Straße "Auf der Grafschaft", die Einbahnstraße ist, werde zudem das Halteverbot auf die linke Straßenseite versetzt. Dadurch könnten Kinder auf der gegenüberliegenden Seite auf einem Gehweg aus dem Auto steigen. Die Einbahnstraße sei zur "Schulwegsicherung" eingerichtet, begründet Stodulka das Festhalten an der Einbahnstraßenregelung. Einvernehmlich mit der Leitung der Grundschule Feyen sei die neue Verkehrsführung veranlasst worden. Die Grundschüler sollen so sicherer auf ihrem Weg zur entfernt liegenden Turnhalle sein. Am Dienstagnachmittag waren nach Auskunft des Anwohners Achim Hahn die "Einfahrt verboten"-Schilder Auf der Grafschaft entfernt.Regelung "okay, aber verwirrend"

Dafür wurde ein Schild "vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus" mit dem Zusatz "Fahrradfahrer und Anlieger frei" aufgestellt. An der Hausnummer 14 wurden jedoch noch keine Schilder aufgestellt, die ab hier eine Einbahnstraße ausweisen. "Ich finde die Regelung nun okay", sagt Achim Hahn, der wieder wie gewohnt auf seinen Parkplatz fahren kann. Verwirrt ist er jedoch, ob die Einbahnstraßenregelung nun ganz aufgehoben ist oder nicht. In seinen Augen sollten solche Änderungen vorher besser durchdacht werden: "Die Schilder aufzustellen und nach kurzer Zeit wieder zu entfernen, kostet doch auch Geld."