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Stadt Trier erinnert an die Pogromnacht

Stadt Trier erinnert an die Pogromnacht

Zum 76. Mal jährt sich am Sonntag, 9. November, das schreckliche Geschehen der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Damals zerstörten die Nationalsozialisten auch in Trier zahlreiche Häuser, Geschäfte und Einrichtungen vieler Trierer Juden und beendeten das jüdische Gemeindeleben. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde, Jeanna Bakal, legt Oberbürgermeister Klaus Jensen zum Gedenken an die Opfer der Po gromnacht von 1938 am Sonntag, um 11 Uhr an der Stelle in der heutigen Zuckerbergstraße/Ecke Metzelstraße einen Kranz nieder.

Dort stand früher die jüdische Synagoge. Sie wurde in der Pogromnacht geschändet und 1944 durch Bombenangriffe ganz zerstört.
Oberbürgermeister Jensen, der Ende März 2015 aus dem Amt scheidet, hält letztmalig als oberster Repräsentant der Stadt die Gedenkrede.
Der Projekt-Kinderchor der Jüdischen Kultusgemeinde umrahmt die Feier musikalisch. Rabbiner Gérald Rosenfeld trägt ein Gebet vor.
Alle Bürger sind zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung in der Zuckerbergstraße eingeladen. red