STADTENTWICKLUNG
Zur Berichterstattung über Parken am Trierer Moselstadion und das mögliche Aus für die Tankstelle in der Ostallee:
Nach 20 Jahren in Frankfurt sind wir 2010 wieder in unsere Heimatstadt Trier zurückgekommen. Mittlerweile bin ich absolut entsetzt, was hier in Sachen Stadtregierung abläuft. In dem Dreivierteljahr, in dem wir wieder hier wohnen, haben wir festgestellt, dass hier nur Chaos herrscht. Im Rat ist einer des anderen Teufel. Keiner bekommt was auf die Rolle, jeder arbeitet gegen jeden. Aber alle sind dann lächelnd auf Fotos im TV zu sehen. Der allerdings größte Hammer ist die Baudezernentin. Ich lese täglich den TV und verfolge daher auch die Dinge, die im Stadtrat passieren. In den zehn Monaten, die ich jetzt wieder hier lebe, habe ich nicht einen Artikel gelesen, in dem diese Frau mal einer Sache zugestimmt hätte. Zuletzt sind mir zwei Fälle unangenehm aufgefallen. Erstens: Parkverbot am Stadion bei Spielen der Eintracht. Selbst die eigene Partei (CDU) stimmt für die Aufhebung des Parkverbotes für die Dauer der Heimspiele. Diese Dame meint aber: "Wir sind in dieser Sache nicht gebunden an einen Beschluss des Rats." (TV vom 30. September). Im Klartext: Was das Wahlvieh und die eigene Partei will, interessiert mich nicht. Zweitens: In Sachen Tankstelle Ostallee interessiert es die Dezernentin null, was die Einwohner wollen. Über den Radweg brauche ich eigentlich kein Wort zu verlieren, das haben eine Menge Radfahrer entsprechend beantwortet, pro Tanke. Die Dezernentin betont immer das Wort Lebensqualität. Ich habe meine Zweifel, ob sie die Bedeutung des Wortes überhaupt kennt. Die Stadt ist klamm. Ob man da in der Lage ist, auf 50 000 Euro Pachteinnahmen und Steuern pro Jahr zu verzichten und ein paar Arbeitslose mehr zu ernähren? Scheinbar kein Problem. Diese Frau ist gegen alles und jeden. Die Frage sei erlaubt: Kann niemand sie stoppen, nicht mal die eigene Partei (CDU)? Armes Trier, so etwas habe ich in Frankfurt nicht erlebt. Reiner Stadtfeld, Trier