STADTENTWICKLUNG

Zur Berichterstattung über die geplatzten Pläne für eine Bebauung des Rindertanzplatzes in der Trierer Innenstadt:

Meinung

Seifenblase Rindertanzplatz
Mal wieder ist ein innerstädtisches Projekt eines privaten Bauherrn gescheitert, was uns aber nicht erstaunen sollte, weil die Veränderung des Rindertanzplatzes schon seit vielen Jahren immer mal wieder vertagt wurde. Der Investor hat auch noch andere, ebenso hässliche Baulücken (Paulinstraße) zu entwickeln. Wir sind gespannt, ob sich jemals dort etwas tut. Jetzt wäre aber die Gelegenheit, den Dauersuchverkehr und die Blechprozession auf dem Rindertanzplatz wenigstens samstags zu stoppen. Verlegt den Samstagsmarkt vom Domfeihof auf den Rindertanzplatz! Der liegt genauso verkehrsgünstig zur Innenstadt, ist mit dem Auto (wegen der Kartoffelsäcke, die man einkaufen möchte) besser zu erreichen und würde wenigstens samstags ein schöneres Willkommensbild für die vielen Besucher bieten, die vom Alleenzentrum in die Stadt kommen. Der Dom ist auch noch von dort zu sehen. Was will man mehr? Dann hätten wir unseren schönen ruhigen Domfreihof auch wieder als Gegenpol zum quirligen Hauptmarkt. Die vielen Gäste, die wegen der Bauwerke kommen, könnten endlich wieder die Kirchenfassaden so sehen, wie es geplant war, als wir unseren Domfreihof neu gestaltet bekamen: nämlich frei von Verkaufsständen. Dorothe Gasber, Kenn