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Stadtrat Trier trauert um die Opfer der Amokfahrt

Kommunalpolitik : Stadtrat Trier trauert um die Opfer der Amokfahrt

Mit einer Schweigeminute hat der Trierer Stadtrat am Dienstag bei seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 an die Opfer der Amokfahrt gedacht.

Dazu wurde bei der digitalen Veranstaltung ein schwarzer Bildschirm mit dem weißen Stadtlogo und einer Trauerbotschaft gezeigt. Die Sitzung des Rats wurde zunächst von Bürgermeisterin Elvira Garbes geleitet, weil Oberbürgermeister Wolfram Leibe zeitgleich an dem Gedenkgottesdienst der Landespolizei in St. Maximin teilgenommen hat.

Eine Woche nach der Amokfahrt hat sich Leibe davor erneut für die große finanzielle und ideelle Unterstützung bedankt. „Ich bin sprachlos und überwältigt.“ Jedes einzelne Licht in der Fußgängerzone sei für die trauernden Angehörigen ein Zeichen der Anteilnahme und des gemeinsamen Trauerns.

Nach Angaben des städtischen Presseamts sind inzwischen hunderte Kondolenzbriefe aus aller Welt eingegangen, tausende Trauerbekundungen auf den Social-Media-Kanälen und fast 500.000 Euro an Spenden von mehr als 6000 Einzelspendern eingegangen. Das Geld des offiziellen Spendenkontos ist für die Angehörigen der Todesopfer und die Schwerst- und Schwerverletzten gedacht.

Weitere Aktionen zum Gedenken oder zur Unterstützung der Opfer des 1. Dezember sollten mit der Stadtverwaltung abgestimmt werden. Leibe: „Wir stehen in Kontakt mit den Angehörigen der Opfer und werden alle weiteren Schritte mit ihnen besprechen.“ Die Stadtverwaltung hat einen speziellen Mitarbeiterstab eingerichtet. Er ist erreichbar per E-Mail unter trierstehtzusammen@trier.de sowie unter Telefon 0651/718-2062.