Stadtteilserie : Neue Aulbrücke, neue Busstrecke: So verändert sich Trier-Süd

Im Stadtteil verändert sich dieses Jahr einiges. Der stellvertretende Ortsvorsteher Nikolai Zaplatynski (SPD) zeigt, was 2017 geschah und was die Bürger nun erwartet.

(red) Das war 2017: Wie in den vergangenen Jahren war auch 2017 das Sommerfest im Hubert-Neuerburg-Park, organisiert vom Einzelhandel in Trier-Süd, ein voller Erfolg bei den Bürgern. Und es zeigt die besondere Infrastruktur des Stadtteils: Saar- und Matthiasstraße bieten eine breit gefächerte Auswahl an Geschäften. Aber auch Ärzte, Apotheken und Handwerksbetriebe im gesamten Stadtteil schaffen ein einzigartiges Angebot, was die Bewohner zu schätzen wissen. Im Jahr 2017 hat sich der Ortsbeirats zum Ziel gesetzt, vornehmlich Jugendarbeit zu fördern. So konnten wir Kindern der Karnevalsgesellschaft (KG) Trier-Süd, einer Kita, einer Grundschule und eines Jugendtreffs durch Zuschüsse neue Anschaffungen ermöglichen.

Das kommt 2018: In Trier-Süd gibt es viel zu tun. Der Neubau der Aulbrücke, die Entlastung der Medardstraße durch die Busumleitung und die Neugestaltung des Leoplatzes sind sicherlich die größten Vorhaben, auf deren Umsetzung die Trier-Süder bereits lange warten. Im kommenden Jahr wollen wir uns im Ortsbeirat auch die Spielmöglichkeiten in unserem Stadtteil genauer ansehen. Wir wollen ein offenes Spielkonzept entwickeln. Das bedeutet, dass Kinder im öffentlichen Raum spielen können und nicht nur auf begrenzte Spielplätze verwiesen werden. Dabei spielt die Sicherheit natürlich eine große Rolle. Ich möchte gemeinsam mit meinen Kollegen im Ortsbeirat, dass Trier-Süd ein lebenswerter Stadtteil für Kinder und Familien ist.

In welchem Trierer Stadtteil wären Sie im neuen Jahr gerne für eine Weile Ortsvorsteherin bzw. Ortsvorsteher?

Trier-Süd ist durch seine besondere Struktur und Lage nahe dem Zentrum ein wirklich lebenswerter Stadtteil.

Gleichzeitig wird er sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln müssen, wie im Gerberviertel und auf dem Gelände des alten Polizeipräsidiums. Daher kann ich mir keinen interessanteren Stadtteil vorstellen, in dem ich mich politisch engagieren möchte.