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Städtepartnerschaft Trier Weimar 30 Jahre nach dem Mauerfall

Städtepartnerschaft : Trierer reisen im Dezember zum Partnerschaftsfest nach Weimar

Die 1987 ins Leben gerufene Städtepartnerschaft zwischen Trier und Weimar schien zwei Jahre später schon vor dem Aus zu stehen. Die DDR-Seite legte eine härtere Gangart ein und viele der getroffenen Vereinbarungen auf Eis.

Der Mauerfall am 9. November 1989 brachte die Wende auch in der Städtefreundschaft: Vier Wochen später, am 8. Dezember, sprach Triers OB Helmut Schröer in der überfüllten Weimarer Herderkirche zu Visionen der Partnerschaft und Möglichkeiten, die Stadt und ihre Bürger in die Zukunft zu begleiten. Ebenfalls an jenem 8. Dezember 1989 erneuerten Schröer und sein Weimarer Amtskollege Volkhard Germer die Partnerschaftsvereinbarung.

Diese Ereignisse wollen die Partnerschaftsvereine beider Städte zum 30. Jahrestag würdigen. Die Weimar-Gesellschaft Trier reist vom 6. bis 8. Dezember (Freitag bis Sonntag) nach Weimar. Dort stehen am Samstag ein Jubiläumsfestakt in der Herderkirche sowie ein Empfang der Trierer und der Mitglieder der Trier-Gesellschaft Weimar im Rathaus auf dem Programm.

In dem von der Firma Müller Kylltal gecharterten Reisebus sind noch Plätze frei. „Interessierte, die noch Kontakt nach Weimar haben und Freundschaften pflegen, können uns gerne begleiten“, sagt Elisabeth Ruschel, die Vorsitzende der Weimar-Gesellschaft Trier. Der Fahrpreis beträgt 80 Euro; die Unterbringung müssen Spontan-Mitfahrer aber auf eigene Faust organisieren.

Anmeldung bei Elisabeth Ruschel unter Telefon 0651/34747   oder  0171/6161090.