Stefanie Hubig ist zu Gast am Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier gewesen.

Schule : Deutschunterricht mit Bildungsministerin

Stefanie Hubig ist zu Gast am Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier gewesen.

Die rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung,  Stefanie Hubig, hat sich im Auguste-Viktoria-Gymnasium (AVG) Trier über das Konzept des Unterrichts „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) und über Bildungsgänge informiert.

Sie folgte einer Einladung des Landeskoordinators der Unesco-Schulen, Studienrat  André Gillen, der als Lehrer des AVG gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Leseduo-AG dieses integrative Projekt im vergangenen Jahr am Demokratie-Tag in Mainz der Ministerin vorgestellt hatte.

Als weitere Gäste begrüßte Schulleiter Timo Breitbach an diesem Tag den Leitenden Ministerialrat Bernhard Bremm, den Leitenden Regierungsschuldirektor Peter Epp (ADD) und die Bürgermeisterin Elvira Garbes.

Nach einem kurzen Schulrundgang nahm die Ministerin an einer Unterrichtsstunde im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ teil, um diese Form des integrativen Unterrichtes in der Praxis zu erleben und mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Auf dem Stundenplan stand an diesem Tag das Thema: Schulen international. Alle Teilnehmenden stellten unter Leitung von Studienrat Daniel Peter ihre jeweiligen Heimatschulen vor, bevor abschließend die Frage erörtert wurde, wie eine „Traumschule“ aussehen sollte. Ministerin  Hubig zeigte sich sehr beeindruckt von den Sprachkenntnissen und Leistungen der Kinder, die allesamt erst seit wenigen Monaten in Deutschland sind und augenscheinlich bereits beachtliche Erfolge erzielt haben. Sie kündigte an, auch zukünftig das momentan erreichte hohe Niveau des DaZ-Unterrichtes in Rheinland-Pfalz halten und ausbauen zu können.

In der anschließenden Gesprächsrunde, an der neben der Schulleitung auch der Schulelternbeirat, der Personalrat und die Schülervertretung teilnahmen, wurde unter anderem das Thema Digitalisierung an Schulen angesprochen. Hier kündigte die Ministerin an, zukünftig eine deutlich bessere Förderung von Seiten des Landes garantieren zu können.

Am Ende ihres insgesamt zweistündigen Besuchs bedankte sich  Dr. Stefanie Hubig bei allen Beteiligten für die vielfältigen Einblicke und die informativen Gespräche und ermutigte die Schulgemeinschaft, die bereits erfolgreich umgesetzten Konzepte kontinuierlich auszubauen.

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