Zweiter Prozesstag in Trier Steinewerfer-Prozess: Das böse Erwachen nach dem Valentinstag

Trier · Am zweiten Tag des „Steinewerfer-Prozesses“ sagt das damals schwer verletzte Opfer aus. In einem der vier Anklagepunkte gegen den Beschuldigten ist das Verfahren eingestellt.

 Tatort Brotstraße: In Höhe des Drogeriemarktes wurde der damals 20-jährige Student am 15. Februar gegen 0.15 Uhr attackiert und schwer verletzt. Eine Mord- oder Verletzungsabsicht bestreitet der Angeklagte. Er habe lediglich „erschrecken“ wollen, erklärte er zu Prozessbeginn.   

Tatort Brotstraße: In Höhe des Drogeriemarktes wurde der damals 20-jährige Student am 15. Februar gegen 0.15 Uhr attackiert und schwer verletzt. Eine Mord- oder Verletzungsabsicht bestreitet der Angeklagte. Er habe lediglich „erschrecken“ wollen, erklärte er zu Prozessbeginn.  

Foto: Roland Morgen

„Glücklich nach einem schönen Valentinstag mit seiner Freundin“ sei er gewesen, als er sich am 15. Februar gegen 0.10 Uhr von der Brotstraße auf Richtung Bushaltestelle Karl-Marx-Haus aufgemacht habe. Daheim in Mariahof ist der damals 20-Jährige aber erst viele Tage später angekommen – frisch aus dem Brüderkrankenhaus entlassen und immer noch schwer gezeichnet von dem, was ihm jenem noch ganz jungen Februar-Mittwoch widerfahren ist. Daran aber kann er sich nicht erinnern: „Meine Erinnerung hat für gut sechs Stunden ausgesetzt. Sie setzt gegen 6.30 Uhr wieder ein, als ich von der Notaufnahme aus meine Familie angerufen und gesagt habe, dass ich überfallen worden bin.“