Steppen bis die Schuhe brennen

Steppen bis die Schuhe brennen

Das irische Musical "Magic of the Dance" steppte sich auch in diesem Jahr wieder in die Herzen der Besucher und ließ ein wahres Feuerwerk des irischen Tapdances auf das Publikum in der Europahalle niedergehen.

Trier. (MRA) Obwohl in diesem Jahr einige Plätze in der Europahalle leer blieben, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Kein Wunder, denn das irische Musical "Magic of the Dance" war in Trier zu Gast und brachte das Publikum mit einer ausgefeilten Choreographie, explosiver Pyrotechnik und unglaublich flinken Füßen zum Staunen. Wer den hier geläufigen Stepptanz kennt, weiß, dass dort schnelle Fußarbeit erforderlich ist. Beim irischen Tapdance scheinen die Füße der Tänzer fast unsichtbar zu werden, so schnell bewegen sie sich. Gepaart mit ans Herz gehender irischer Musik und einer romantischen Liebesgeschichte zeigt das junge Ensemble, wie schnell man so tappen kann. "Magic of the Dance" geht noch etwas weiter, denn es verbindet traditionellen irischen Tap mit dem amerikanischen Stepp-Stil und bringt in einem Wettkampf beide Stepp-arten zusammen. Das Publikum ist begeistert und klatscht im Rhythmus mit. "Ich finde es super, dass die beiden Stile gegenübergestellt werden. Am liebsten hätte ich mitgetanzt, so gut war die Stimmung," erklärt Kathrin Schubbert. Gut gefallen haben ihr auch die drei Männer, die aus dem Publikum auf die Bühne geholt wurden und vor allen steppen gelernt haben. Das Publikum hat laut gelacht und den Mut mit viel Applaus quittiert. Den Kampf Gut gegen Böse gewann am Ende natürlich das Gute. Den größten Applaus erntete jedoch das Böse, in Form eines weiblichen und eines männlichen Parts, das durch seine Körperspannung und seine Ausstrahlung überzeugte. "Den beiden habe ich die Rolle wirklich abgekauft. Dagegen sah das Gute etwas blass aus," findet Kathrin Schubbert. Zwei Höhepunkte gab es zum Schluss. Da steppte einer der Tänzer mit brennenden Schuhen.

Mehr von Volksfreund