Stinkende Dieselbusse

Zum Bericht "Klein und gemein: Gefahr aus dem Auspuff" (TV vom 29. November):

Dass die Stadt Trier gegen die Feinstaubbelastung Maßnahmen ergreift, finde ich gut und für die Umwelt und die Gesundheit der Bürger wichtig. Die kommunalen Dieselfahrzeuge sollen mit Rußpartikelfiltern ausgestattet werden, und die Trierer Straßenreinigung soll staubarme Kehrmaschinen mit einem geschlossenen Lüftungssystem einsetzen - doch was ist mit den Dieselbussen der Stadtwerke? Gehören diese nicht auch zu den kommunalen Dieselfahrzeugen? Die Frage ist, wann werden Dieselbusse endlich mal umgerüstet und auf den neusten Stand gebracht? Diese Busse fahren täglich durch die teilweise sehr engen Straßen in den einzelnen Stadtteilen und vergiften unsere Umwelt und damit die Bürger unser Stadt mit ihren Abgasen in einem nicht unerheblichen Maße. Alternativen zu Dieselbussen gibt es genug, Rapsöl oder Gas, alle diese sind wesentlich umweltfreundlicher als Dieselbusse ohne Partikelfilter, und Gas vertreiben schließlich auch die Stadtwerke selbst. Auch die Regionalbahn wird immer wieder als gute Alternative genannt. Klar kann man argumentieren, dass eine Umrüstung sich von den Kosten nicht rechnet, aber die Stadtwerke, die als modernes Unternehmen gelten wollen, sollten hier keine Probleme haben, sich dieser Problematik anzunehmen. Im Internet findet man eine ganze Menge Informationen zu Dieselbussen und ihren Schadstoffen, hier findet man auch, dass der stinkende laute Bus der Vergangenheit angehört, was in Trier hoffentlich auch bald der Fall ist. Ralf Päßler, Trier