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Dauerbaustellen rund um Trier : Vorerst freie Fahrt – doch die Ampel kommt wieder

Gute Nachrichten für Autofahrer: Drei Dauerbaustellen rund um Trier sind bald Geschichte.

Der Ampel auf der Bundesstraße 49 zwischen Trier-Zewen und Igel wird niemand eine Träne nachweinen. Nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) wird sie am heutigen Freitag zum letzten Mal leuchten. Damit neigt sich eine Baustellenzeit dem Ende zu, die genervten Pendlern wie eine Ewigkeit vorgekommen sein muss. Das stimmt natürlich nur teilweise. Denn es hat zwar länger gedauert als gedacht, die gut zwei Kilometer zwischen dem Trierer Stadtteil und der Gemeinde im Landkreis Trier-Saarburg zu erneuern. Nur eben keine Ewigkeit, sondern rund sieben Monate. Die Gründe für diese Verlängerung sind bekannt: schlechtes Wetter und unerwartete Probleme mit dem Untergrund der Bundesstraße. Zuletzt sind es Arbeiten an den Leitplanken gewesen, die für Behinderungen gesorgt haben. An Wochentagen jeweils zwischen 9 und 16 Uhr.

Wer nun Ampeln vermisst, der muss bis zu den Herbstferien warten. Laut Landesbetrieb wird es dann für maximal fünf Tage eine einstreifige Verkehrsführung mit Baustellenampel im Bereich der Brücke über die Bahngleise geben. Dort soll es Angleichungsarbeiten mit Gussasphalt direkt vor und hinter dem Bauwerk geben. Im Herbst wird gebaut, weil die beauftragte Firma zuvor keine Zeit hat.

Ohne Behinderungen für den laufenden Verkehr sind die noch ausstehenden Arbeiten an einer weiteren Baustelle vonstatten gegangen, die für Ärger gesorgt hat: die Sanierung der B 51 zwischen der Hochschule Trier und der Abfahrt Aach. gleichwohl hat es auch dort Unmut gegeben. Nicht nur ein Leserbriefschreiber im Trierischen Volksfreund hat bezweifelt, dass auf die Stützmauern entlang der Straße Geländer installiert werden müssen. Der TV hat nachgefragt beim LBM. Hans Michael Bartnick, stellvertretender Dienststellenleiter der Behörde, sagt, dass die neuen Geländer in erster Linie dem Arbeitsschutz dienen und von den Berufsgenossenschaften bereits ab einer Absturzhöhe von zwei Metern gefordert werden.

„Bei fehlender Absturzsicherung dürften die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Trier nur mittels aufwendiger Sicherungsseile an dem Bauwerk sowie der darüber liegenden Böschung arbeiten.“ Dies gelte auch für sämtliche Fremdunternehmer, die zur Unterhaltung der Stützwände angefordert werden. Durch den Bau des Geländers werden die Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten laut Bartnick längerfristig gesehen günstiger werden, da größtenteils auf das aufwendige und ständige Anseilen verzichtet werden kann.

Die Geländer dienen laut LBM zudem dem Schutz der Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 51. Etwas oberhalb der Mauern befinden sich stellenweise Wirtschaftswege. Es ist laut Bartnick nicht auszuschließen, dass sich Menschen zwischen dem Weg und der Stützmauer an der Bundesstraße aufhalten. Für diesen Fall dient das Geländer ebenfalls als Absturzsicherung.

Womit dann noch eine Engstelle zwischen Trier und Luxemburg übrig ist, die es mit steter Regelmäßigkeit in die Verkehrsnachrichten schafft: die Sanierungsarbeiten auf der Sauertalbrücke im Zuge der A 64 kurz vor dem Grenzübergang Wasserbillig. Seit Anfang Mai wird dort gearbeitet. Dadurch stehen nicht mehr zwei Fahrspuren in beide Richtungen zur Verfügung. Damit soll in absehbarer Zeit Schluss sein. Nach Auskunft des zuständigen Autobahnamts des LBM steht für die kommende Woche der Rück­bau der Stau verursachenden Verkehrsführung auf dem Programm. Dies sollte ursprünglich bis Sonntag, 7. Juli, über die Bühne gegangen sein. Doch es ist auf den letzten Metern noch ein Problem aufgetreten: ein rund ein Meter langer Riss in einem Stahlblech. Dazu sagt Ulrich Neuroth, Chef des Autobahnamts: „Unser Ziel ist es, am 10. Juli die Arbeiten abzuschließen.“ An diesem Dienstag sollen am Nachmittag wieder beide Spuren Richtung Trier befahrbar sein.