STRASSENVERKEHR

Zum Bericht "Unseren täglichen Stau gib uns heute" (TV vom 6. Juni):

Was gibt's da zu untersuchen? Es ist doch offensichtlich, das sich hier eine Verhinderungslobby gebildet hat. Meist sind es Personen, die weder am Verkehr noch an der Wirtschaftswertschöpfung teilnehmen. Sie finden irgendwo einen Lurch oder Ähnliches - selbst, wenn eigens ausgesetzt, um jeden Fortschritt in Sachen dringender und sogar vom Bund unterstützter Verkehrsstrukturprojekte zu verhindern. Franz Kirsch, Schleich Als wir vor sechs Jahren in die Schöndorfer Straße in Trier zogen, waren wir begeistert von der Ruhe und der Nähe zur Innenstadt. Die Nähe zur Innenstadt ist geblieben, die Ruhe leider nicht. Seit der Baustelle in der Paulinstraße ist es noch schlimmer geworden. Kurioserweise kommt die Hälfte der Autos nicht aus Trier oder dem Kreis. Auf den 200 Metern von der Thebäerstraße bis zur Ecke An der Reichsabtei findet täglich in den Hauptverkehrszeiten ein Krieg zwischen den Autofahrern selbst und den Fußgängern auf der anderen Seite statt. Dazu muss man wissen: Auf einer Seite dieses Stückes ist Anwohnerparken erlaubt. Bei der Parkplatzsituation in der Stadt muss man sagen: Gott sei Dank. Nun aber kommen die Autos aus Richtung Thebäerstraße auf der Gegenfahrbahn in Richtung Reichsabtei. Das wiederum führt dazu, dass entgegenkommende Fahrzeuge kurzerhand den Gehsteig benutzen und Fußgänger auch noch angehupt oder angemotzt werden. Das ist täglich in den Hauptverkehrszeiten zu beobachten und unerträglich. Es ist noch nicht zu einem Personenschaden gekommen. Aber wer weiß, wie lange es noch so bleibt. Zu erwähnen wäre noch das vorbildliche Verhalten der Schulbusfahrer an der Bischöflichen Schule. Diese Fahrer verhindern mit ihren Bussen und selbst, dass Kinder auf die Straße laufen. Diese 200 Meter zur Anliegerstraße zu erklären, ist wahrscheinlich unmöglich! Reiner Stadtfeld, Trier