STRASSENVERKEHR

Zum Bericht "Die Trierer Ampeln sollen wachsen" (TV vom 30. Mai):

Mit allem Respekt: Wer größere Rotlichter an Ampeln braucht, um anzuhalten statt zu beschleunigen, und damit Fußgänger und andere Kraftfahrer gefährdet oder gar vorsätzliche Verletzung und Tötung in Kauf nimmt, der hat im Trierer Straßenverkehr nichts zu suchen. Machen wir dann auch Zebrastreifen breiter und untertunneln jeden Gehweg? Hierfür Geld der ohnehin finanziell klammen Stadt Trier auszugeben, wäre der grundlegend falsche Weg. Oder wollen wir auch noch Volkshochschulkurse anbieten, um Führerscheininhabern zu erklären, wie eine Ampel aufgebaut ist und welche Bedeutung das oberste Licht an einer Ampel hat, wenn es denn leuchtet? Einziges Mittel: stationäre Blitzfallen an allen im TV-Bericht aufgeführten Unfallschwerpunkten in Trier. Und diese Spezies Kraftfahrer mit Fahrverboten belegen. Aber bitte dann keine Apps und großflächige mediale Ankündigung auch noch dieser Kontrollen. Trotz Rotlichts noch mit mehreren Autos über die Kreuzung zu fahren, ist nicht nur beliebt auf der Uferstraße an der Römerbrücke von Konz kommend abknickend in Richtung Südallee/Barbarathermen. Oder von der Franz-Georg-Straße links in Richtung Avelsbacher Straße. Täglich ist im Berufsverkehr an der Avelsbacher Straße/Kürenzer Brücke mit Einmündung Metternichstraße zu beobachten: Statt Kreuzung, Gehwege und Zebrastreifen konsequent freizuhalten, wenn sich nicht abfließender Verkehr zurückstaut, wird dort die komplette Kreuzung zugestellt. Nach dem Motto: Hauptsache drüber und weiter. Unrechtsbewusstsein gleich null. Dass damit zum Beispiel Linksabbieger von der Metternichstraße Richtung Uni und Kürenz ausgebremst werden und mehrere Grünphasen benötigen, um weiterzukommen, scheint niemanden zu interessieren. Ein paar Eimer Farbe würden helfen, wie in England den Kreuzungsbereich farblich mit Würfeln zu markieren und dem Letzten klarzumachen: Kreuzungen sind freizuhalten. Hanns-Wilhelm Grobe, Trier